seelenruhig

kleine Nachlese

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Reisen zu viert. Als Freunde gehen und als Freunde wiederkommen? Bereits im Vorfeld hatten wir einige Dinge besprochen. Zum Beispiel hatten wir je einen Mietwagen pro Paar. So konnten wir alle vorne sitzen und das schöne Panorama voll und ganz genießen! Der Beginn der Reise war anders, denn da waren wir in einem Auto unterwegs und auf der Safari – aber dann, die Garden Route entlang runter bis Kapstadt gestalteten wir alles sehr individuell und gingen oft unterschiedlichen Wünschen und Bedürfnissen nach. Beim gemeinsamen Frühstück war oft klar, dass wir getrennte Wege gehen würden und abends erzählten wir uns dann aufgeregt die Erlebnisse des Tages.

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Foto  von Karin: Felsklippenwanderung zu viert bei De Kelders, wo man die berühmten Höhlen der Neandertaler sehen kann

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und wunderschöne Abalone findet (Foto von Karin)

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letzter Abend auf unserem gemeinsamen Balkon mit Blick auf die Camps Bay (Foto Ellen per Handy)

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und die zwölf Apostel (Foto Karin)

 

Vieles geht mir noch durch den Kopf – vor allem gesellschaftspolitische Dinge. Die große Schere zwischen arm und reich. Es gibt viele arme und verzweifelte Menschen, die nichts zu verlieren haben. Entsprechend vorsichtig muss man sein. Die Reichen igeln sich in Hochsicherheitstrakten ein. Wie froh bin ich, dass es hier nicht so extrem zugeht. Die Regierung, die nach Mandela kam gilt als korrupt und sie tut nicht viel für ihr Volk, heißt es. Gespräche mit Freunden aus Stellenbosch zeigten aber auch die Komplexität der Probleme auf.

 

haifisch

 

Zum Abschluss meiner – vielleicht etwas wirr aneinander gereihten –  Gedanken noch das Foto des Haifischs. Wir sahen ihn aus beeinruckender Nähe im Two Oceans Museum in Cape Town. Gänsehaut beim eye to eye …

 

 

PS: das Foto im vorigen Post auf dem ich mit Schal, Jacke und Barfuß unterwegs bin hat einige von euch amüsiert. Es ist sommerwarm – aber der unglaublich heftige Wind weht am Meer so gut wie immer und abends kann es frisch werden…

 

4 Kommentare

  1. ….danke Ellen für deine Nachlese …es wird dich in den nächsten Monaten einiges erreichen, nachdenklich machen….Alltag ist immer da – ja, als Freund gehen und wiederkommen – wunderbar, wenn es klappt – leise Freundschaften stille Worte – stille Zeichen – überdauern Kurzlebigkeit…sowie die Natur es vormacht – sie lebt von der Freiheit –
    Ja, ich kann mir denken, das vieles anders geworden ist, ich erlebte dieses Land noch zu Mandela`s Zeiten – aber auch da – manchmal unwirkliches –
    Eine Abalone – ein Stück Holz – ein Stein vom Cape – eine Schnitzerei (südafr. Perlhuhn) eines Rangers zieren meinen Schreibtisch…..
    Ellen, schönes Wochenende – und weiter gutes gemeinsames Ankommen..
    liebe Grüße *rena*

  2. Danke für die Fotos und interessanten Gedanken zum Land.
    Ja, ein Land der Extreme – sicher nicht einfach zu „verdauen“…
    Aber ein Traum wars doch, wie ich sehe.

    Herzliche Grüsse,
    Brigitte

  3. Liebe Ellen,
    schön solch vertraute Bilder zu sehen…
    haben ähnliche Schnappschuesse… natürlich nicht solch professionelle.
    Ja , Afrika macht glücklich und nachdenklich… Jedenfalls überwog bei uns der positive Eindruck.
    Nachdem wir uns fast 3x begegnet sind und Konrad uns den Blog verraten hat -treffen wir uns heute wieder:)
    Die Erde ist doch klein, oder?
    Alles Liebe und gute Aufarbeitung
    Birgit und Thomas
    (…. Und Hannes und Dagmar)
    Na -erinnerst du Dich?

  4. ….heute…16.03. dein neues Header-Bild, Ellen – Rausch – Energie – der Kuss vom indischen Ozean an den Atlantik – die Brecher am Felsufer – Kommen – Gehen – und immer wieder mittendrin….Natur ist Freiheit – und Gelassenheit –

    schöne Woche und sonnige Tage mit Grüßen von *rena*

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