seelenruhig

1. März 2017
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Kurzjacke aus Schurwolle-Alpaka in cremeweiß

Das edle Material spricht für sich.

Auf dem Rücken: Strasssteine aufgebügelt

Dezente Knöpfe

Das Futter ist aus Baumwollviscose in schwarz-weiß gestreift.

 

Der Schnitt – mein Leib-und-Magen-Schnitt, wie für mich gemacht und schon oft genäht : Burda 10/2007 – klassische Kurzjacke, tailliert durch Teilungsnähte.

Das Marineshirt habe ich letztes oder vorletztes Jahr genäht.

Dieses Outfit ist perfekt für den heutigen 1. März, an dem es hier ziemlich windet – ein dicker Schal dazu und ich bin gestellt!

Ich bin gespannt, welche Outfits heute beim Me-Made-Mittwoch gezeigt werden! Winterlich? Oder ist schon ein Hauch Frühling zu spüren? Mema überwacht die heutige Linkparty und steht schon im kurzärmeligen Kleid da!  Klick dich hin!

26. Februar 2017
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Gelb-Schwarz

Ich hatte wieder einmal Lust, ein bisschen mit Textilschablonen zu spielen.

Es ist schon Jahre her… da habe ich diese Yogahose genäht und mit Textilschablonen verziert (klick), ebenso dieses Sportdress (klick)

 

Nun habe ich ein schwarzes Shirt genäht und eine gelbe Ananas mittels Schablone, Spülschwämmchen und Textilfarbe auf“gestupft“. Die Ananas kommt super raus und nun habe ich wieder einen passenen Kombibegleiter für mein gelbes Jäckchen (klick).

Der Schmuck ist von Upcycel-Carolin aus Wasserburg (Blogroll) und besteht aus alten Fahrradteilen mit Perlen (Foto von 2014 – genauso wie die gelbe Jacke)

17. Februar 2017
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Maß nehmen

Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie paßten auch heute noch.

George Bernard Shaw

 

 

 

12. Februar 2017
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Sonntagssplitter

    • Stoffe, Schnitte, Nähen, Inspirieren und sich inspirieren lassen, … schwelgen in Ideen und Materialien. So, oder so ähnlich lassen sich meine Aktivitäten derzeit zusammenfassen.
    • Ich liebe die neuen, fröhlich-bunten Stoffe, die nun den Frühling nur eine Nahtbreit um die Ecke spüren lassen.

Kissen, am Samstag genäht aus Schurwolle/Kaschmir in Rosa – Baumwolle in Violett mit einer Borte aus meinem Fundus – dazu hübsche Quasten mit Perlchen

  • trendy: Schwarz oder Marine in Kombination mit weiß, creme, nude, lachs, rosé lassen mich schwärmen!
  • Sonntags aus dem Netz gefischt: Die individuelle Mode dieser beeindruckenden Paare finde ich sooo klasse! Klickt euch mal hin – es macht Spaß!
  • Schneeglöckchen im Garten meiner Eltern

Es ist schon toll, wie fortschrittlich die Serie in ihren Ideen war! Wo stehen wir heute??

Raumschiff Enterprise immer in friedlicher Mission unterwegs – andere Kulturen so lassen,wie sie sind und sie so akzeptieren.

unsere Kindheit lebt wieder auf! Bei Stefan zu Hause war es immer ein harter Kampf… Sportschau gegen Raumschiff Enterprise…

Es hat uns riesig Spaß gemacht, mit virtual reality-Brille und Kopfhörern wie Captain Kirk auf der Kommandobrücke zu sitzen und durchs All zu fliegen.

 

  • Hier noch schöne Sonntagsmusik für euch…

 

Habt es gut….

6. Februar 2017
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von Japan nach Afrika – Leinenshirt

Inspiriert aus diesem japanischen Schnittmusterbuch

habe ich einen Schnitt zum zweiten Mal genäht, den ich ebenso einfach wie gelungen und schön finde:

Oben mit Spitzenstoff und Samt – was mir ausnehmend gut gefällt…

habe ich unten das Ganze im Stil von „Out of Africa“ interpretiert

dünner Leinenstoff in schwarz-weiß

Rücken und Ausschnittbeleg in Viscose-Elasthan

am Ausschnitt mit einer Fransenborte verziert.

Das rechte Shirt – Seide vorne – Viscose-Elasthan hinten und Ärmelchen, kleidet derzeit die Puppe im Laden

Danke an mein Model Anne, die das Shirt passenderweise im Restaurant „Im Herzen Afrikas“ in Frankfurt (klick) getragen hat.

Es war ein schönes Wochenende mit euch allen!!!

 

26. Januar 2017
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Dem Gehenden schiebt sich der Weg unter die Füße

 

 

Mut

Mut gibt es gar nicht. Sobald man überlegt, wo man ist, ist man schon an einem bestimmten Punkt.

Man muss nur den nächsten Schritt tun. Mehr als den nächsten Schritt kann man überhaupt nicht tun.

Wer behauptet, er wisse den übernächsten Schritt, lügt. So einem ist auf jeden Fall mit Vorsicht zu begegnen.

Aber wer den nächsten Schritt nicht tut, obwohl er sieht, dass er ihn tun könnte, tun müsste, der ist feig.

Der nächste Schritt ist nämlich immer fällig. Der nächste Schritt ist nämlich nie ein großes Problem. Man weiß ihn genau.

Eine andere Sache ist, dass er gefährlich werden kann. Nicht sehr gefährlich. Aber ein bisschen gefährlich kann auch der fällige nächste Schritt werden.

Aber wenn du ihn tust, wirst du dadurch, dass du erlebst, wie du ihn dir zugetraut hast, auch Mut gewinnen.

Während du ihn tust, brichst du nicht zusammen, sondern fühlst dich gestärkt. Gerade das Erlebnis, dass du einen Schritt tust, den du dir nicht zugetraut hast, gibt dir ein Gefühl von Stärke.

Es gibt nicht nur die Gefahr, dass du zuviel riskierst, es gibt auch die Gefahr, dass du zu wenig riskierst.

Dem Gehenden schiebt sich der Weg unter die Füße.

 

Martin Walser (* 1927 in Wasserburg, Bodensee, deutscher Schriftsteller) Aus: Lektüre zwischen den Jahren

 

Sehnsucht nach Farbe – Forsythienblüten im Wohnzimmer.

15. Januar 2017
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Januar – Halbzeit!

Der Januar rast an mir vorbei. Zu viel passiert gerade und zu viel ist gerade zu tun!

 

Zeit, mal kurz innezuhalten …

 

Es gab in diesem halben Wintermonat einige schöne Treffen – sei es zu Geburtstagen oder einfach nur so.

Zusammensein mit lieben Menschen – essen, trinken, Austausch, entspanntes Beisammensein

Genuss bei Quiche, gefüllten Weinblättern und allerlei Leckereien

märchenhaft beleuchtet von Renates Kranz aus Waldrebe mit Lichtkette

endlich hatten wir Zeit, Ellis tropischen Reis auszuprobieren. Toll, er wird lila beim Kochen!

Ein neues Kochbuch hat hier Einzug gehalten. Geburtstagsgeschenk für Stefan von seinen Jungs. Wir haben schon einiges ausprobiert und sind begeistert – auch von den unglaublich sinnlichen Fotos – sie sind einfach unverschämt anmacherisch…. nomen est omen

Bereits zum zweiten Mal gab es z.B. die Polentaschnitten mit Parmesan. Eine sündhaft gute Gaumenfreude.

Allerdings bei uns nicht mit Polenta-, sondern Kamutgrieß gemacht. Oben im Foto mit Scaloppine al limone.

 

Und in der ersten Januarhälfte haben wir die Eröffnung der Stoff Scheune gefeiert…

man sieht, bei Schnee und Eis – aber guter Dinge und voller Vorfreude auf all das, was da so kommen mag!

 

Dank an unsere lieben Freunde, an die Familie, die uns mit Kuchen und Käsegebäck verwöhnt haben –  und allen voran an die vielen Kundinnen, die hereingeschaut haben.

 

An die Arbeit!!

 

 

 

11. Januar 2017
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Lieblingsstück 2016

Das neue Nähjahr hat begonnen. Der Me Made Mittwoch ist aus seiner Weihnachstpause zurück, und zum Einstieg wird nach dem Lieblingsoutfit 2016 gefragt. Da habe ich bei der Auswahl die Qual der Wahl.

Sehr gerne mochte ich dieses Outfit – Lederbluse und weißer Rock:

Hier (klick) genauer beschrieben.

Was aber der Renner des Sommers war: Seidenshirts/ Seidenkleidchen aus edler bedruckter Seide – Rückteil aus Jersey. Dies sind so wunderbare Begleiter! Leicht zu nähen, da kein Reißverschluß nötig ist, edel  und sehr angenehm zu Tragen, zu jeder Gelegenheit passend.

Hier ein paar Fotos:

Es gibt aber noch viele andere Kleidungsstücke im letzten Jahr, die ich sehr, sehr gerne getragen habe. Wer einen Blick auf sie werfen möchte, geht bitte zum

Laufsteg für Selbstgenähtes“ (klick) und schaut sich um.

 

Ich bin sehr gespannt auf die Präsentation der Lieblinge 2016 der anderen Schneiderinnen des Me-Made-Mittwoch heute. Klick dich hin!

4. Januar 2017
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Jerseyshirt – Jerseykleid – Winter, Frühling, Herbst und Winter

Für die morgige Eröffnung meiner Stoff Scheune (siehe sideboard rechts) habe ich einen Jersey vernäht, in den ich mich total verliebt habe.  Er wird in einzelnen Rapports angeboten, und ich habe ein längeres Shirt mit Raglanärmeln genäht.

 

alter, aber sehr bewährter burda Schnitt 118 – 11/2008

junges und schon sehr bewährtes Model! So sweet! Danke Anne!!

Kleid? Shirt? Mit Jeans, Highheels, Overknee-Stiefeln, Flipflops, Winter, Sommer… passt immer!