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amistad – Freundschaft

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Vor diesem Schaufenster einer Buchhandlung in Las Palmas blieb ich im Dezember lange stehen.

Der Text ging sehr tief. Er handelt von Freundschaft. Davon, wie wichtig sie ist… und er spricht mir aus der Seele!

DE LA AMISTAD

Amigos míos: Pienso

que el corazón del hombre

lanza su sangre en un circuito

abierto

que llega al corazón de los amigos

para volver al nuestro

(El que guarda su sangre para él

solo

ese es un hombre muerto).

Y que vivir no es más que hacer

amigos.

Que vivimos en ellos.

Que hablar sin ser oído es estar

mudo,

mirar sin ser mirado es estar ciego.

que aquel que hay vivodo sin

amigos

es que ha soñado ! y ha olvidado el

sueño! …

Pedro Lezcano Montalvo,  geboren 1920 in Madrid – gestorben 2002 in Las Palmas

Aus dem Stegreif übersetze ich nun diesen Text – er kommt ein wenig holperig daher – aber das ist mir egal – er berührt mich sehr tief und die Botschaft kommt sicher bei Euch an. Ich will ihn mit Euch teilen.

Liebe Freunde, ich glaube

Dass das Herz der Menschen

Sein Blut in einen offenen Kreislauf wirft

Das bei den Herzen unserer Freunde ankommt um

Wiederum zu unserem Herzen zurückzukehren

(Wer sein Blut für sich selbst behält, ist

ein toter Mann)

Und dass Leben nichts anderes ist,

als Freunde zu gewinnen.

Dass wir in ihnen leben

Dass sprechen ohne gehört zu werden, wie

Stumm sein ist,

dass sehen, ohne gesehen zu werden wie blind sein ist

Dass derjenige, der ohne Freunde gelebt hat,

geträumt hat! Und dass er seinen Traum vergessen hat!

Liebe Freunde hier in der Nähe, liebe Freunde weit entfernt … liebe virtuelle Freunde (die ihr vielleicht eines Tages reelle Freunde werdet?) — es ist mir wichtig, Euch zu sagen, dass es schön ist, dass es euch gibt – dass es wichtig ist, gemeinsam durchs Leben zu gehen – sich zu begleiten in Freud und Leid – die kleinen und großen Dinge des Lebens miteinander zu teilen, füreinander da zu sein.

Danke für Eure Freundschaft!

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7 Kommentare zu: amistad – Freundschaft

  • Ute

    Liebe Ellen,
    der Text kommt gerade richtig bei mir an. Seltsamerweise habe ich mich in den letzten Tagen auch mit dem Thema Freundschaft sehr beschäftigt. Habe bemerkt, wie schnell man selbst seine langjährigsten Freunde vernachlässigen kann. Da trifft die Botschaft passenderweise mitten ins Herz, denn ja, es stimmt, ohne Freunde oder Menschen, die einem nahe stehen, ist das Leben wohl wirklich nur ein halb gelebtes Leben. Zumindest für mich!
    Liebe Grüße von Ute

  • danke dass es DICH gibt!!!

  • Liebe Ellen, auch mich berühren diese Zeilen sehr.
    Ein Freund, der mir sehr nahe steht, ist Ende letzten Jahres am Herzen operiert worden.
    Ich habe von hier aus mit gehofft und mit gelitten und viel “Herzblut” investiert. Nun hat sich mein Freund sehr zurückgezogen, sich verschlossen und ich fühle mich so leer…
    Freundschaft ist wertvoll, aber manchmal tut es weh (wie in der Liebe)

    Ich danke dir für deine Inspirationen, deine Postings, die mal fröhlich und auch nachdenklich daherkommen. Ich bin froh, dass ich dich hier treffen durfte und fühle mich dir nahe.

    Herzliche Grüße Katrin

  • Dagmar

    Liebe Ellen,

    ….wie schön, dass Du geboren bist:
    wir hätten Dich sonst sehr vermisst .

    Liebe Grüsse
    Dagmar

  • Liebe Ellen,

    ja es ist schön, auch in dieser virtuellen Welt Menschen wie Dich zu kennen und von ihnen bereichert zu werden. Mein Blog von gestern ist ja ähnlich …
    Ja und wir freuen uns schon auf die unvirtuelle Begegnung(en).
    Liebe Grüsse und auf bald.
    Hermann Josef

  • René

    Liebe Ellen,
    auf Umwegen wurde mir das Gedicht empfohlen (Gesine&Kasi lassen grüßen!).
    Da wir wir uns, auf Grund der Erkrankung meimer Liebsten sehr weit zurückgezogen haben, sind unsere Freundschaften -damit meine ich die ECHTEN-
    praktisch nicht mehr vorhanden. Doch das Gedicht macht uns wieder Mut nach neuen Freundschaften zu suchen, die auch mit dieser Situation nicht überfordert werden! Wir danken den Autor für diese Bereicherung und Hoffnung!
    Liebe Grüße
    Katrin&René

  • Liebe Katrin, lieber Rene,
    ich schreibe jetzt mal hier, da es keinen Link zu euch gibt.
    Was auch immer ihr mit euch schleppt, eine Krankheit schließt oftmals Türen zu. Aber sie öffnet neue, neue Kontakte können zu guten Freundschaften werden, weit über die Zeit der Krankheit hinaus.

    Wir haben diese Erfahrung vor 5 Jahren machen dürfen.

    Herzliche Grüße Katrin

    PS Liebe Ellen, ich hoffe das ist ok, dass ich hier auf den Kommentar geantwortet habe

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