Und draußen war ein Tag aus Blau und Grün
mit einem Ruf von Rot an hellen Stellen.
Der Teich entfernte sich in kleinen Wellen,
und mit dem Winde kam ein fernes Blühn
und sang von Gärten draußen vor der Stadt.
Es war, als ob die Dinge sich bekränzten,
sie standen licht, unendlich leicht besonnt;
ein Fühlen war in jeder Häuserfront,
und viele Fenster gingen auf und glänzten.
Rainer Maria Rilke


So ein Tag war der letzte Samstag hier, ich war im Haus und Garten tätig, um ein wenig Glanz zu zaubern, die Reste des Herbstes und Winters auszukehren. Müde und ko., aber zufrieden und mit einem Lächeln auf dem Gesicht habe ich die Spuren des Frühlings wahrgenommen.
Einen hellen Tag!
…ich will mehr Tage in blau und grün….
Es wird gerade wieder so kalt – durch den Ostwind gefühlt noch kälter.
Ich freue mich über das ferne Blühn, dass Du uns mit diesem Foto und den Zeilen von Rilke schenkst.
Ich wünsche euch einen leicht besonnten Tag – wenn nicht von außen , dann von innen
Hallo liebe Ellen,
danke für das schöne Rilke Gedicht. Genau so fühl ich mich und freue mich über jeden Farbfleck in meinen oder anderen Gärten.
Liebe Grüsse und ich überlege noch, ob ich diesmal an Deinem Kreativtag mitmachen soll, denn Fernweh ist mein ständiger Begleiter.
Liebe Grüsse
Anita
Ellen – ich danke Dir!
Draußen schneit es, es ist kalt, und der Frühling macht hier gerade nochmal Pause: Die Schneeglöckchen stehen bis zum Hals im Schnee, und ich heize den Ofen an.
Genau das Gedicht konnte ich jetzt gebrauchen!
Liebe Grüße,
Annie