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von seelenruhig, am 30.08.10

Nachtzauber
Der Mond errötet
Kühle durchweht die Nacht
Am Himmel
Zauberstrahlen aus Kristall
Ein Poem
besucht den Dichter
Ein stiller Gott
schenkt Schlaf
eine verirrte Lerche
singt im Traum
auch Fische singen mit
denn es ist Brauch
in solcher Nacht
Unmögliches zu tun
Rose Ausländer
von seelenruhig, am 28.08.10
Gehäkelt in festen Maschen mit meinem grauen Baumwollbändchengarn.

Gefüttert mit einem Rest Wollcrash – grau in grau und doch nicht langweilig!

Schwarze Ledergriffe im Innenfutter befestigt mit großen Knöpfen und gewachstem, schwarzen Zwirn.

Sie ist wunderbar anzugreifen: fest und doch ganz weich.
Ich glaub, ich befreie meinen Kopf allmählich davon, dass Gehäkeltem immer was Spießiges anhaftet…
Und jetzt? Wird gerade abwechselnd gesponnen und gestrickt. Für eine “südamerikanisch”-bunte Stricktasche…
von seelenruhig, am 27.08.10

Des Liebenden Herz
ist angefüllt mit einem Ozean.
In seinen rollenden Wogen
wiegt sanft sich das All.
Rumi, Das Lied der Liebe
von seelenruhig, am 25.08.10
Wahnsinn! So viele Leute kommen derzeit via Suchmaschine auf diese Seite
Das verblüffte mich vor dem Urlaub und auch heute wieder in der Statistik !
Nun ist es aber höchste Zeit, das Pflaumenchutney zu kochen!

Danke für die Erinnerung!!
(Ja, Dagmar, Konrad, Karin…… Ihr alle bekommt auch was davon ab!, Klar!)
von seelenruhig, am 23.08.10
Letzte Woche haben wir das gemacht. Allerdings ist dieser Heustall zum modernen, komfortablen Loft umgebaut.
Fotos gibt es hier.
Stefan hat gestern noch einen kleinen Post zu unserer Urlaubswoche in der Schweiz, in Beatenberg, oberhalb der Thuner Sees, gemacht. Dort kann man sich schon ein paar Impressionen holen.
Das Wetter war ziemlich durchwachsen – der Himmel riß aber immer wieder auf und bot spektakuläre Ausblicke, die uns von der Stimmung oft sehr an Schottland erinnerten:

Foto entstanden auf unserer Bootsfahrt kreuz und quer über den Thuner See

kurze Überlegung, ob wir uns dieses hübsche Anwesen evtl. kaufen sollten … aber was soll’s … am Bodensee haben wir es doch auch soo schön!

‘Runterfahren’ war Motto der gesamten Woche. Ob das beim gemütlichen Lesen oder Köcheln in unserer Scheune war, oder bei Spaziergängen und größeren Wanderungen in der Natur, die einfach Balsam für die Seele ist. Foto oben: Augentrost

herrlicher Klee auf üppigen Almwiesen

Wildes Männle

Farbrausch im Wald!

und diese Blüten hier? Wer kennt sie???
Nun steht uns eine Arbeitswoche mit allerlei Pflichten bevor … zum Glück können wir die gute Erholung mit in den Alltag hineinnehmen!
von seelenruhig, am 13.08.10

Foto: diese Woche auf meinem morgendlichen Spaziergang von der Hinteren Insel (Lindau) zum Hafen
*
*
Gemeinsam
Vergesset nicht
Freunde
wir reisen gemeinsam
besteigen Berge
pflücken Himbeeren
lassen uns tragen
von den vier Winden
Vergesset nicht
es ist unsre
gemeinsame Welt
die ungeteilte
ach die geteilte
die uns aufblühen lässt
die uns vernichtet
diese zerrissene
ungeteilte Erde
auf der wir
gemeinsam reisen
Rose Ausländer
von seelenruhig, am 10.08.10
Wenn ich einen grünen Zweig im Herzen trage, wird sich eine Nachtigall darauf niederlassen.
Chinesisches Sprichwort
Der sintflutartige Regen in der letzten Woche hat vielen Leuten zu schaffen gemacht. Keller liefen voll und auch bei manchen kam großer Frust auf, weil der Sommer nur so extremes Wetter zu bieten hat.

Man musste sich schon auf das Schöne um einen herum konzentrieren und da genügte ein Blick auf die Terrasse, wo mein brasilianischer Federbusch blüht. Elf Blüten kann ich zählen und das nach zwei- oder dreijähriger Pause! Wunderschön!

Im Nähzimmer kann man sich auch gut über Regenwetter hinwegtrösten:
Aus dem kleinen Rest des Getreidesacks wurde noch einmal eine Tasche genäht, die bald verschenkt wird. Neben dem tollen Leinenstoff wurde handschuhweiches, feines braunes Nappaleder und eine kostbar bestickte Borte mitverarbeitet. Innenfutter: Antikleinen.

Der Besuch meines ‘alten’ Studienfreundes Roman, gemeinsam mit S. hat mich auch den Regen ignorieren lassen. Wir hatten einen wunderbaren Abend zusammen und das Essen im Vietnamhouse in Nonnenhorn war wieder einmal hervorragend! Ciao -bis bald mal wieder! Es war so schön!
Die Sonne scheint mittlerweile wieder

- auch am Wochenende zu Davids Geburtstagsbrunch ( vielen lieben Dank für die vielen Glückwünsche) hat sie (mehr oder weniger) mitgespielt

und der Garten will genossen werden, denn der Sommer hat seinen Zenith schon längst überschritten – die Vögel haben morgens ihren Gesang schon eingestellt und

draußen ist es einfach eine Wonne (siehe Foto oben: Bad in der Blüte)
… und …der brasilianische Federbusch lässt sich bei Sonnenschein auch viel schöner fotografieren:

von seelenruhig, am 08.08.10
1992 – 2010
Aus dem süßen Kleinen

von einst

ist ein großer Süßer geworden.

David hat gut lachen! Er ist volljährig!

Mit Freunden reinfeiern * Mit der Familie und Freunden feiern * Mit Freunden wieder rausfeiern ….
von seelenruhig, am 06.08.10
Diese drei bezaubernden Damen kommen aus Bozen und machen erfrischend-neue Musik! Das ganz Besondere dabei: sie singen auf Ladinisch und das hört sich unerhört gut an!

Info Ganes:
Marlene Schuen, Elisabeth Schuen und Maria Moling beschwören auf ihrem Debütalbum die Geister ihrer ladinischen Heimat. Auf „rai de sorëdl“ treibt sie aber nicht volksdümmliche Sentimentalität um. Im Gegenteil, Sie treiben – begleitet von Ethnoeinschlägen, souliger Grundstimmung, eingängigen Melodielinien und betörenden Solo- und Harmoniegesängen – starke Gefühle mitten hinein in die weite Popwelt. Alle drei musizieren seit ihrer Kindheit, haben Musik studiert und stammen aus La Val im Abteital in Südtirol. Der Bach, der durch ihr Heimatdorf La Val fliesst, verbindet die Elternhäuser der Cousinen. Und eben in diesem Bach wohnen die Ganes, die der Band den Namen geben. Magische Märchenwesen sind das, die, könnten sie singen, so sängen wie Moling und die Schuen-Schwestern. In 14 Songs schaffen die drei Musikerinnen, die in den vergangenen Jahren unter anderem auch zur Band von Hubert von Goisern gehörten, zauberhafte, seelenvolle, feingesponnene Klänge.
Dank Hermann Josef von der Wortgarage hab ich sie kennen gelernt und höre sie seit Wochen im Auto!
Am 7. August kann man sie in Friedrichshafen auf dem Kulturufer life erleben!
Und hier kann man reinhören.
von seelenruhig, am 05.08.10

Zum Wandern liebe ich leichte Blusen – aber ich stehe nicht so besonders auf die ewig-karierten Outdoorhemden, die ich oft langweilig finde und im Hochsommer auch ist mir der Stoff zu dick.
Ich habe mir deshalb aus Batist – dem Wunder-Sommerstoff – zwei Blusen genäht, die man im Alltag gut tragen kann aber eben auch in den Bergen, wenn es richtig hochsommerlich ist. Dreiviertel-Ärmel, damit die Haut vor der Sonne in alpiner Höhe geschützt ist und dennoch Luft an sie kommt! Beide Blusen werden mit kleinen Perlmuttknöpfen geschlossen.

Man müsste sie nun noch auf die Briefwaage legen, denn es sind wahre Leichtgewichte!
Schnitt türkis-braune Bluse: Patrones N° 207 – April 2003, Modell Nr. 42 Camisa Miralba
Schnitt beige-braun-graue Bluse: Patrones N° 207 – April 2003, Modell Nr. 46 ebenso von Miralba
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