12 von 12 im September

12 von 12 diesmal aus dem Urlaub

Wir verbringen wunderbare Tage an der ligurischen Küste – Foto oben: Blick aus dem Esszimmer.

Wir haben ein Haus mit Garten gemietet. Wir sind hier nicht zum ersten Mal.

Es ist ein Traum …

Zwei Roller stehen in der Garage zur freien Verfügung – das machen wir bald.

Spaziergang durch Alassio

Wunderhübsche Stadt 

 

Die Temperaturen immer noch hochsommerlich. Eine Erfrischung ist willkommen.

La Spiaggia – der Strand

Ich mag die bunten Umkleidekabinen

… und das leckere Eis hier.

 

Urlaubsfeeling pur!

Abends sitzen wir auf der Terrasse und genießen.

Ich verlinke mich zu „Draußen nur Kännchen“ mit der Aktion 12 von 12 (klick)

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Ahnen

Ich melde mich hier nicht oft in letzter Zeit. Ich bin beschäftigt mit so vielen anderen Dingen. Ein Haus will auf- und ausgeräumt werden. Das ist ein schmerzhafter Prozess. Ein Stück Trauerbewältigung und Loslassen.

Foto oben: mein Urgroßvater – diese Generation hat zwei Kriege erlebt – hat viel Leid erlebt und mit viel Mut und Tatkraft immer wieder bei Null beginnen müssen

Ich stoße auf meine Ahnen in Form von Fotos, Briefen, (Zeit-)Dokumenten. Es ist spannend und ich spüre so oft eine Vertrautheit über die Zeiten hinweg.

Mein Großvater – wie man unschwer erkennen kann, in Russland – 2. Weltkrieg
Oben hält er meine Mutter im Arm

Er hatte seine Familie hier nach Nonnenhorn gebracht und sie so vor Bombenhagel in Nürnberg bewahrt. Süß – meine Mutter mit seiner Mütze. 

Da gibt es Briefe vom Bruder meiner Großmutter Anna – er schreibt aus dem Krieg. 

Da gibt es auch den offiziellen Brief, in dem mitgeteilt wird, dass er gefallen ist.

Meine Namensgeberin Ellen (geboren 1912). Was für eine schöne Frau! Lieblingstante meiner Mutter – daher mein Name. Sie und ihr Bruder Hans, mein Großvater sehen aus wie die Hauptdarsteller von „Babylon Berlin – Frisuren, Kleidung ….alles. Die goldenen Zwanziger.

Wieder zurück zur Haushaltsauflösung. Dazu gehört die Verteilung des Schmucks . So viel ist es gar nicht, aber die Erbstücke lassen uns an unsere liebe Mutter denken. Wir vermissen sie sehr.

Ein Foto von ihr, dreijährig, 1937… so zuckersüß. Ich habe es auf Transferfolie gedruckt und auf alten Leinenstoff gebügelt. Daraus kleine Beutelchen mit Reißverschluss genäht. 

Kleine Tütchen aus Papier auch. Das Foto zusammengenäht und mit Vintagespitze zur Schleife gebunden und verschlossen.

Auf den Spuren der Ahnen…..

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Nur wer liebend aus dem Kreis des Ichs

heraustritt zu einem Du

findet das Tor zum Geheimnis des Seins.

Gabriel Marcel

 

 

 

Foto: Enkel Elian wurde am Freitag bei einer schönen Naturzeremonie im Kreis der Familie und Freunde und in der Welt überhaupt … willkommen geheißen. 

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12 von 12 im August

12 von 12 im August. Ein Sechser im Lotto: heute, Donnerstag ist Sommer!

Ich stehe sehr früh auf und mache im Haus alles auf Durchzug, damit es später kühl ist. 

Das Bett wird frisch bezogen 

und ich gehe schon einkaufen um den Menschenmengen zu entgehen.

In der Küche stehen noch zwei leere Dosen von gestern Abend. Wir probieren uns durch leckerste Antialkoholische Getränke – das linke hat es mir angetan!

Kurz vor Acht kommt meine Freundin Ulli vorbei – Schnelles gemeinsames Frühstück, bevor sie zur Arbeit muss.

Ich hole viele Kräuter im Garten und rühre einen Quark mit Joghurt an.

Birgid, meine Yogalehrerin, kommt und wir nähen ihr schönes Leinenkleid gemeinsam zu Ende. Glücklich verabschiedet sie sich. Im Eifer des Gefechts das Fotografieren vergessen. Daran denke ich, als ich mit dem Pinsel die Overlock säubere.

Ich schneide aus antiken Getreidesäcken Kosmetiktäschchen zu.

Mein Sohn David ruft aus Berlin an. Er hat Mittagspause und wir haben Zeit für einen schönen Austausch. Er sitzt auf einer Bank am Landwehrkanal – ich liege im Gästezimmer auf dem Bett

Auf der Terrasse 

der Zeppelin (Foto für „kleine Pause“!) dreht direkt über meinem Haus um

Ich habe  noch allerhand vorzubereiten. Die Schwester meiner Mutter mit Mann kommt zu Besuch. Wir haben einiges zu besprechen und genießen gutes Essen und Trinken auf der warmen Abendterrasse

Ich liebe diese Solarlaterne. Ein Geburtstagsgeschenk, das mir viel Freude bereitet.

Die Steckmücken plagen uns gar sehr. Antibrumm und Co werden bemüht. 

Meine herrliches, sommerlich-feines Leinentuch schützt mich einigermaßen.

Leider sehe ich keine Sternschnuppe…. 

Ich verlinke mich zu „12von12“ bei Caro von Draußen nur Kännchen (klick)

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12 von 12 im Juli 2021

12 von 12 im Juni und 12 von 12 im Juli… die Welt ist für mich eine andere geworden. Meine liebe Mutter ist nicht mehr da. Der Kopf wusste schon lange, dass der Abschied naht und ich kann es auch annehmen – aber die Trauer muss nun gelebt werden

Ich habe immer noch viel zu erledigen (und spüre die neue, frei gewordene Zeit noch nicht). Der Vormittag vergeht mit Papierkram sowohl den Sterbefall als auch meine Stoff Scheune betreffend. 

Ich hatte hier ein wahres Blumenmeer. So viele liebe Menschen schickten oder brachten Blumen. Ich pflege die Vasen, tausche Wasser aus und schneide zurück, um möglichst lange etwas davon zu haben

Vor ca zwei Monaten habe ich die Keimschalen im Keller wiederentdeckt. Das hier ist Radish Rambo – violettroter Rettich. Die Sprossen schmecken scharf-würzig. Sehr lecker auf dem Salat.

Mittags koche ich ein fruchtig-scharfes Curry. Wir essen zu dritt auf der Terrasse. Mein Sohn David ist auch seit anderthalb Wochen da

unser „Set“: Espresso und Backgammon nach dem Essen

Dann erledige ich ein wenig Gartenarbeit .Die Hortensien sind dieses Jahr ein Traum.

Tomaten, Peperoni nach Schnecken absuchen… Unkraut jäten 

zwei Seiten lesen

Italienisch lernen (wurde in den letzten Wochen vernachlässigt. Aus gutem Grund)

Ich genieße die Fahrradfahrt durchs grüne Hinterland zu meinem Yogakurs

Es tut mir sehr gut. Die Stille, die Übungen und auch die lieben Frauen, die ich dort treffe und so gerne mag

Stefan, David und ich sitzen noch am See bei und mit meiner langjährigsten geliebten Freundin Monika. Stefan hat während meines Yogakurses ein paar leckere Grissini gebacken und Monika kredenzt ein leckeres Getränk aus der Normandie (Pommery – mit Calvados… erinnert an Likör…). 

 

Kein wow-Sonnenuntergang in rot-orange, aber dennoch eine ganz besonders schöne Stimmung.

Dankbar für den Tag mit Ruhe, Frieden, Sonne, Luft, Bewegung und den Menschen, die ich liebe.

 

Ich verlinke mich zu 12-von-12 bei Caro von Draußen nur Kännchen (klick)

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kleines Update – ohne Fotos

Liebe LeserInnen,

bei mir , bei uns… ging es in der letzten Zeit rund. Die Achterbahn der Gefühle in Kürze:

Geburt unseres zweiten Enkelsohns und

Begleitung meiner lieben Mutter bis zum großen Tor – durch das sie dann allein gehen musste.

Die Geburt Glück pur – der Abschied sehr schwer – viel schwerer, als ich es mir hätte träumen lassen (nach Jahren der Fürsorge, Verantwortung, Pflege und schließlich auch Sehnsucht nach Freiheit sowohl für meine Mutter als auch für mich…)

 

Kurz zuvor waren Stefan und ich noch zu zweit ein paar Tage in der Schweiz. Berge sind immer gut für die Seele. Mein lieber Stefan hat hierzu einen schönen Blogbeitrag mit herrlichen Fotos (klick)  

 

Ich grüße euch sehr herzlich und bald wieder mehr hier. 

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12 von 12 im Juni 2021

der 12. ist diesmal ein Samstag

Es ist noch früh und ich frühstücke allein auf der sonnigen Terrasse, genieße das Vogelgezwitscher

und begutachte unsere Kräuter, die nun, dank Sonnenwärme, wunderbar wachsen. 

Weg hinter unserem Haus – der nächste Ort gehört schon zu Baden Württemberg

Ich fahre mit dem Rad durch die Weinreben in den Nachbarort für eine Erledigung und gehe dann ins Nonnenhorner Testzentrum, wo ich ehrenamtlich zweimal die Woche mithelfe.

Danach schaue ich bei meiner Mutter vorbei. 

Ich genehmige mir dort einen Kaffee mit der Tageszeitung

und freue mich im Garten an den Päonien, die schon bald wieder verblühen

Später gibt es für Stefan und mich einen leckeren Salatteller mit Pflücksalat und Rucola (Danke an Petra) sowie gepfeffertem Bärlauch (Danke an Helga). Wir testen auch jeweils einen Klacks Hummus und  Zaziki, die wir frisch gemacht später mit an den Strand nehmen wollen. Dazu frisch gebackenes Ciabatta von Stefan.

Wir treffen Freunde am Nonnenhorner Landesteg. Stefan spielt mit seiner „Altherren-Combo“ den ganzen Nachmittag. Es ist so schön und entspannend. Nichts könnte mir im Moment besser tun als solch ein wunderbarer Nachmittag.

Die Picknickdecke ist ausgelegt und jeder legt seine Leckereien hin und alle bedienen sich nach Lust und Laune.

Da wir Heimvorteil haben, kann ich mal gschwind heimradeln und aus dem Kühlschrank kalten Weißwein holen. Das ist willkommen!

Es tut so gut wieder mehr die Leichtigkeit des Seins zu spüren. Sich zu treffen, zu lachen, schöne Zeit zu verbringen.

Ein paar der Freunde gehen schwimmen. Das Wasser hat nun Badetemperatur.
Oben auf dem Foto: eine der vielen Holzskulpturen im Dorf. Sie passt zur Eröffnung der Badesaison.

 

Wir sind müde und glücklich. Vom oberen Balkon aus sehe ich den traumhaften Abendhimmel. 

 

Ich verlinke mich zu Caros 12von12 bei „Draußen nur Kännchen“

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Me Made May – forth week review

Freitag 21. Mai

Es ist weiterhin ungewöhnlich kalt. Ich trage mein Kaschmirjäckchen. Heute mal in neuer Farbkombi.

Normalerweise war ich hier in Brauntönen unterwegs – diesmal mit schwarz. Darunter ein Shirt – vorne und kurze Ärmel Seide, hinten und  Ausschnitt Jersey. Fühle mich wohl damit.

Samstag 22. Mai

Bequemlook für Zuhause und fürs Rad. Aber: es ist mit Abstand mein liebstes Sweatshirt. 

Einfach schwarzer Sweat mit tollem Glitzergummi.

… die Nahansicht verrät, dass ich es sehr oft getragen habe.

Pfingstsonntag 23. Mai

Weite, sommerlich-leichte Baumwollhose (vor Jahren genäht, Schnitt noch aus „Patrones“). 

Dazu Weiß – Shirt und Leinenbluse. Der neue, hauchfeine Seidenschal im Animalprint passt .

Pfingstmontag 24. Mai 

Heute vertritt mich Stefan. Sein Hemd: genäht von mir. 

Sein Cardigan, genäht von ihm selbst!

Dienstag 25. Mai

Chaneljäckchen – da es windig-kühl ist, mit dem Kaschmirjersey-Shirt drunter.

Mittwoch 26. Mai

Selbst genähte Oberteile heute. Shirt komplett aus Seidenstretch. Näht und trägt sich unkompliziert wie ein Jerseyshirt – ist nur viel edler.

Dazu aus feinem Ziegenleder ein Hemd. Das habe ich auf der Suche nach einem Kombipartner fürs Shirt tatsächlich in den Tiefen des Schrankes wieder entdeckt. 

Donnerstag 27. Mai

Feines Seidenjäckchen aus italienischem Jacquard. 

Mit diesem Outfit hatte ich so meine Probleme! Jacke nach wie vor sehr gerne! Aber die Hose mag ich gar nicht mehr – und farblich passte die immer so gut. Die passenden Stiefeletten in rot habe ich im Winter ausrangiert… nun fehlen neben einer guten Hose auch noch die guten Schuhe. 

Man muss Ziele haben im Leben, oder? 

Freitag 28. Mai

keine Zeit für Fotos/Outfit….

Samstag 29. Mai

Gestern schon war die Sonne zurück – heute noch intensiver! Deshalb :  KLEID!! Aus weißen Baumwollstretch im Camouflagemuster (weiß auf weiß) – dazu der aktuelle Lieblingsschal.
Der Me Made May geht zu Ende. Meine Sommerkleidung werde ich im Juni durchtesten. Aber ohne Fotos und Posts hier.

Ihr seht schon neben mir.. die neue Burda war heute im Briefkasten. Nach dem Nähen ist vor dem Nähen – und es macht einfach immer wieder glücklich. Was für eine wunderbare Leidenschaft!

Das war mein Me Made May 2021 – die letzten drei Tage im Mai … geschenkt!

 Fazit

interessantes Experiment. Nur den Schrank sichten ist einfach nicht genug. Man muss anziehen, tragen, neue Farbkombis suchen. Es gehört wirklich ein bisschen Anstrengung dazu.

Aber für mich hat es sich gelohnt. Leider war das Wetter ja gar „graislich“ und ich habe mich mehr mit Zwischensaison denn mit Sommerkleidung beschäftigen können.

Danke für die Aktion und die Gedankenanstöße  und neuen Ideen, die ich dadurch bekommen habe.

Ich habe in jeder Woche ein Lieblingsoutfit für mich auserkoren – und bin selbst erstaunt über meine Wahl! Auf dem Foto sieht man sich anders als im Spiegel.

Ich wünsche alles seelenruhig-BesucherInnen einen schönen Restmai und endlich die ersehnte Sommersaison.

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Begeisterung

 

Begeisterung ist keine Heringsware,
Die man einpökelt auf einige Jahre.

Johann Wolfgang von Goethe

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Me Made May – third week review

15. Samstag – das Wetter (noch schön) aber frisch. Ich ziehe heute mein zuletzt genähtes Teil an. Den verlängerten Hoodie aus feinem, italienischen Baumwollbatist. Ich liebe das Muster, das man erst irgendwie auf den zweiten Blick erkennt: wilde Zebras. 

Kapuze, Ärmel und den Saum unten habe ich aus hauchfeinem, sehr weichem Jersey genäht. Das passt super dazu.  Gedacht ist der Hoodie um schnell mal zum Schwimmen an den Strand runterzugehen – aber die Wärme kommt einfach nicht und ich will ihn dennoch tragen. Also kombiniere ich mit Leggins und meiner silberfarbenen Bikerjacke aus Leder (eines meiner „Masterpieces“ – vor ca 10 Jahren genäht.) . So klappt das Outfit ganz gut, denke ich.

16.. Wieder Sonntag. Zum Frühstück draußen und bis in die Mitte des Vormittags  noch wunderschöne Sonne mit klarer Luft.  Longjacke aus Strick, die Ärmel mit demselben Stoff bezogen und Ärmel aus Spitzenstoff. (sehr alter Schrankbewohner) dazu ganz neu ein Schal aus Viskose. Den liebe ich so sehr! Er passt zu vielem und veredelt so manches schlichte Kleidungsstück.

17. Montag 
Das sind meine Farben: Khaki, Oliv… Heute ist es kalt. Das Langarmshirt mit schönem Schalkragen passt super zur neuen (Kauf)Hose. Dazu ein genähter Seidenschal (wie so oft Overlock – Dreifaden Rollsaum) . Für draußen brauche ich noch eine Jacke. Da nehme ich heute passend diese hier: Hahnentritt in Beige-Braun.  Einsätze aus braunem Kunstleder. Warum trage ich die nicht öfter? Ich mag sie!

18. Die Eisheiligen sind eigentlich vorbei… aber das warme Wetter lässt auf sich warten: Gelbe Jacke mit Kontrastbündchen herausgezogen. Lange nicht getragen (was mir ja bei diesem Experiment bei allen Jacken auffällt). Drunter genähtes Bretonshirt. Wenn es auf den Sommer zugeht, immer eine gute Wahl.

19. Mittwoch: Heute bin ich erst mal für ein paar Termine in der Stoff Scheune. Kaschmirhose kennt Ihr von Woche eins.  Es kann ja nicht sein, dass ich sie „nur wegen Me Made May“ nur einmal im Monat trage – zumal es ja vielleicht im Juni dann zu warm für sie sein wird?! Heute kombiniere ich sie mit der roten Kurzjacke. Diese  ist ganz schön „abgeliebt“ – aber ich kann mich noch nicht von ihr trennen!! Rot mit Caramel – mag ich!

20. Donnerstag 
Bequem für Yoga, Hula Hoop…: Sweat Weinrot/Pink mit kleinen Details in Lemongreen. Gummis als Hals- und Saumbündchen – dazu die Jerseyhose in Lemongreen

21. Freitag

Der entfällt heute  – bzw wird mit der nächsten Woche dann nachgeliefert 

Fazit:

Das größte Kompliment an selbstgenähte Kleidung: wenn sie weg muss weil sie einfach aufgetragen ist!

Ich empfinde diesen Me Made May als sehr interessant und inspirierend für mich und meine Garderobe – ich sortiere bewusster  aus und schaue mir meine Sachen genauer an. Allerdings muss ich zugeben, dass es mich ganz schön anstrengt, diese täglichen Überlegungen, Umsetzungen, Fotos, .. durchzuziehen.

Jacken/Blazer, Jäckchen….. hingen nun über Monate ungetragen im Schrank. Corona ist schuld daran. Keine Gelegenheiten zum Tragen.  Na ja – ich muss zugeben, dass sich dadurch eine gewisse Laxheit bei mir breit gemacht hatte.  Pulli, Hoodie, Sweatshirt plus Outdoorjacke/Steppjacke war eigentlich zur Gewohnheit geworden. Ein „Stil“, den ich gar nicht will, und für den Alltag auch nicht mag!  Ok für Radfahren, Spaziergänge und Wanderungen und für Werkeln im Haus. Bilde ich mir das ein oder ist es wirklich so, dass die Leute nur noch in „Outdoorkluft“ unterwegs sind. Hmmm….

Ohne das „Versprechen“ hier auf seelenruhig, hätte ich es wahrscheinlich bereits aufgegeben. Denn die Garderobe sichte ich zu jeder Jahreszeit.. aber wirklich getragen werden die Teile dann oft eben nicht.  Das macht schon einen großen Unterschied – und mein Bewerten  sehr viel einfacher.

Also doch noch… weiter. Eine Woche geht noch.

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