12 von 12 im Juli 2021

12 von 12 im Juni und 12 von 12 im Juli… die Welt ist für mich eine andere geworden. Meine liebe Mutter ist nicht mehr da. Der Kopf wusste schon lange, dass der Abschied naht und ich kann es auch annehmen – aber die Trauer muss nun gelebt werden

Ich habe immer noch viel zu erledigen (und spüre die neue, frei gewordene Zeit noch nicht). Der Vormittag vergeht mit Papierkram sowohl den Sterbefall als auch meine Stoff Scheune betreffend. 

Ich hatte hier ein wahres Blumenmeer. So viele liebe Menschen schickten oder brachten Blumen. Ich pflege die Vasen, tausche Wasser aus und schneide zurück, um möglichst lange etwas davon zu haben

Vor ca zwei Monaten habe ich die Keimschalen im Keller wiederentdeckt. Das hier ist Radish Rambo – violettroter Rettich. Die Sprossen schmecken scharf-würzig. Sehr lecker auf dem Salat.

Mittags koche ich ein fruchtig-scharfes Curry. Wir essen zu dritt auf der Terrasse. Mein Sohn David ist auch seit anderthalb Wochen da

unser „Set“: Espresso und Backgammon nach dem Essen

Dann erledige ich ein wenig Gartenarbeit .Die Hortensien sind dieses Jahr ein Traum.

Tomaten, Peperoni nach Schnecken absuchen… Unkraut jäten 

zwei Seiten lesen

Italienisch lernen (wurde in den letzten Wochen vernachlässigt. Aus gutem Grund)

Ich genieße die Fahrradfahrt durchs grüne Hinterland zu meinem Yogakurs

Es tut mir sehr gut. Die Stille, die Übungen und auch die lieben Frauen, die ich dort treffe und so gerne mag

Stefan, David und ich sitzen noch am See bei und mit meiner langjährigsten geliebten Freundin Monika. Stefan hat während meines Yogakurses ein paar leckere Grissini gebacken und Monika kredenzt ein leckeres Getränk aus der Normandie (Pommery – mit Calvados… erinnert an Likör…). 

 

Kein wow-Sonnenuntergang in rot-orange, aber dennoch eine ganz besonders schöne Stimmung.

Dankbar für den Tag mit Ruhe, Frieden, Sonne, Luft, Bewegung und den Menschen, die ich liebe.

 

Ich verlinke mich zu 12-von-12 bei Caro von Draußen nur Kännchen (klick)

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kleines Update – ohne Fotos

Liebe LeserInnen,

bei mir , bei uns… ging es in der letzten Zeit rund. Die Achterbahn der Gefühle in Kürze:

Geburt unseres zweiten Enkelsohns und

Begleitung meiner lieben Mutter bis zum großen Tor – durch das sie dann allein gehen musste.

Die Geburt Glück pur – der Abschied sehr schwer – viel schwerer, als ich es mir hätte träumen lassen (nach Jahren der Fürsorge, Verantwortung, Pflege und schließlich auch Sehnsucht nach Freiheit sowohl für meine Mutter als auch für mich…)

 

Kurz zuvor waren Stefan und ich noch zu zweit ein paar Tage in der Schweiz. Berge sind immer gut für die Seele. Mein lieber Stefan hat hierzu einen schönen Blogbeitrag mit herrlichen Fotos (klick)  

 

Ich grüße euch sehr herzlich und bald wieder mehr hier. 

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12 von 12 im Juni 2021

der 12. ist diesmal ein Samstag

Es ist noch früh und ich frühstücke allein auf der sonnigen Terrasse, genieße das Vogelgezwitscher

und begutachte unsere Kräuter, die nun, dank Sonnenwärme, wunderbar wachsen. 

Weg hinter unserem Haus – der nächste Ort gehört schon zu Baden Württemberg

Ich fahre mit dem Rad durch die Weinreben in den Nachbarort für eine Erledigung und gehe dann ins Nonnenhorner Testzentrum, wo ich ehrenamtlich zweimal die Woche mithelfe.

Danach schaue ich bei meiner Mutter vorbei. 

Ich genehmige mir dort einen Kaffee mit der Tageszeitung

und freue mich im Garten an den Päonien, die schon bald wieder verblühen

Später gibt es für Stefan und mich einen leckeren Salatteller mit Pflücksalat und Rucola (Danke an Petra) sowie gepfeffertem Bärlauch (Danke an Helga). Wir testen auch jeweils einen Klacks Hummus und  Zaziki, die wir frisch gemacht später mit an den Strand nehmen wollen. Dazu frisch gebackenes Ciabatta von Stefan.

Wir treffen Freunde am Nonnenhorner Landesteg. Stefan spielt mit seiner „Altherren-Combo“ den ganzen Nachmittag. Es ist so schön und entspannend. Nichts könnte mir im Moment besser tun als solch ein wunderbarer Nachmittag.

Die Picknickdecke ist ausgelegt und jeder legt seine Leckereien hin und alle bedienen sich nach Lust und Laune.

Da wir Heimvorteil haben, kann ich mal gschwind heimradeln und aus dem Kühlschrank kalten Weißwein holen. Das ist willkommen!

Es tut so gut wieder mehr die Leichtigkeit des Seins zu spüren. Sich zu treffen, zu lachen, schöne Zeit zu verbringen.

Ein paar der Freunde gehen schwimmen. Das Wasser hat nun Badetemperatur.
Oben auf dem Foto: eine der vielen Holzskulpturen im Dorf. Sie passt zur Eröffnung der Badesaison.

 

Wir sind müde und glücklich. Vom oberen Balkon aus sehe ich den traumhaften Abendhimmel. 

 

Ich verlinke mich zu Caros 12von12 bei „Draußen nur Kännchen“

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Me Made May – forth week review

Freitag 21. Mai

Es ist weiterhin ungewöhnlich kalt. Ich trage mein Kaschmirjäckchen. Heute mal in neuer Farbkombi.

Normalerweise war ich hier in Brauntönen unterwegs – diesmal mit schwarz. Darunter ein Shirt – vorne und kurze Ärmel Seide, hinten und  Ausschnitt Jersey. Fühle mich wohl damit.

Samstag 22. Mai

Bequemlook für Zuhause und fürs Rad. Aber: es ist mit Abstand mein liebstes Sweatshirt. 

Einfach schwarzer Sweat mit tollem Glitzergummi.

… die Nahansicht verrät, dass ich es sehr oft getragen habe.

Pfingstsonntag 23. Mai

Weite, sommerlich-leichte Baumwollhose (vor Jahren genäht, Schnitt noch aus „Patrones“). 

Dazu Weiß – Shirt und Leinenbluse. Der neue, hauchfeine Seidenschal im Animalprint passt .

Pfingstmontag 24. Mai 

Heute vertritt mich Stefan. Sein Hemd: genäht von mir. 

Sein Cardigan, genäht von ihm selbst!

Dienstag 25. Mai

Chaneljäckchen – da es windig-kühl ist, mit dem Kaschmirjersey-Shirt drunter.

Mittwoch 26. Mai

Selbst genähte Oberteile heute. Shirt komplett aus Seidenstretch. Näht und trägt sich unkompliziert wie ein Jerseyshirt – ist nur viel edler.

Dazu aus feinem Ziegenleder ein Hemd. Das habe ich auf der Suche nach einem Kombipartner fürs Shirt tatsächlich in den Tiefen des Schrankes wieder entdeckt. 

Donnerstag 27. Mai

Feines Seidenjäckchen aus italienischem Jacquard. 

Mit diesem Outfit hatte ich so meine Probleme! Jacke nach wie vor sehr gerne! Aber die Hose mag ich gar nicht mehr – und farblich passte die immer so gut. Die passenden Stiefeletten in rot habe ich im Winter ausrangiert… nun fehlen neben einer guten Hose auch noch die guten Schuhe. 

Man muss Ziele haben im Leben, oder? 

Freitag 28. Mai

keine Zeit für Fotos/Outfit….

Samstag 29. Mai

Gestern schon war die Sonne zurück – heute noch intensiver! Deshalb :  KLEID!! Aus weißen Baumwollstretch im Camouflagemuster (weiß auf weiß) – dazu der aktuelle Lieblingsschal.
Der Me Made May geht zu Ende. Meine Sommerkleidung werde ich im Juni durchtesten. Aber ohne Fotos und Posts hier.

Ihr seht schon neben mir.. die neue Burda war heute im Briefkasten. Nach dem Nähen ist vor dem Nähen – und es macht einfach immer wieder glücklich. Was für eine wunderbare Leidenschaft!

Das war mein Me Made May 2021 – die letzten drei Tage im Mai … geschenkt!

 Fazit

interessantes Experiment. Nur den Schrank sichten ist einfach nicht genug. Man muss anziehen, tragen, neue Farbkombis suchen. Es gehört wirklich ein bisschen Anstrengung dazu.

Aber für mich hat es sich gelohnt. Leider war das Wetter ja gar „graislich“ und ich habe mich mehr mit Zwischensaison denn mit Sommerkleidung beschäftigen können.

Danke für die Aktion und die Gedankenanstöße  und neuen Ideen, die ich dadurch bekommen habe.

Ich habe in jeder Woche ein Lieblingsoutfit für mich auserkoren – und bin selbst erstaunt über meine Wahl! Auf dem Foto sieht man sich anders als im Spiegel.

Ich wünsche alles seelenruhig-BesucherInnen einen schönen Restmai und endlich die ersehnte Sommersaison.

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Begeisterung

 

Begeisterung ist keine Heringsware,
Die man einpökelt auf einige Jahre.

Johann Wolfgang von Goethe

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Me Made May – third week review

15. Samstag – das Wetter (noch schön) aber frisch. Ich ziehe heute mein zuletzt genähtes Teil an. Den verlängerten Hoodie aus feinem, italienischen Baumwollbatist. Ich liebe das Muster, das man erst irgendwie auf den zweiten Blick erkennt: wilde Zebras. 

Kapuze, Ärmel und den Saum unten habe ich aus hauchfeinem, sehr weichem Jersey genäht. Das passt super dazu.  Gedacht ist der Hoodie um schnell mal zum Schwimmen an den Strand runterzugehen – aber die Wärme kommt einfach nicht und ich will ihn dennoch tragen. Also kombiniere ich mit Leggins und meiner silberfarbenen Bikerjacke aus Leder (eines meiner „Masterpieces“ – vor ca 10 Jahren genäht.) . So klappt das Outfit ganz gut, denke ich.

16.. Wieder Sonntag. Zum Frühstück draußen und bis in die Mitte des Vormittags  noch wunderschöne Sonne mit klarer Luft.  Longjacke aus Strick, die Ärmel mit demselben Stoff bezogen und Ärmel aus Spitzenstoff. (sehr alter Schrankbewohner) dazu ganz neu ein Schal aus Viskose. Den liebe ich so sehr! Er passt zu vielem und veredelt so manches schlichte Kleidungsstück.

17. Montag 
Das sind meine Farben: Khaki, Oliv… Heute ist es kalt. Das Langarmshirt mit schönem Schalkragen passt super zur neuen (Kauf)Hose. Dazu ein genähter Seidenschal (wie so oft Overlock – Dreifaden Rollsaum) . Für draußen brauche ich noch eine Jacke. Da nehme ich heute passend diese hier: Hahnentritt in Beige-Braun.  Einsätze aus braunem Kunstleder. Warum trage ich die nicht öfter? Ich mag sie!

18. Die Eisheiligen sind eigentlich vorbei… aber das warme Wetter lässt auf sich warten: Gelbe Jacke mit Kontrastbündchen herausgezogen. Lange nicht getragen (was mir ja bei diesem Experiment bei allen Jacken auffällt). Drunter genähtes Bretonshirt. Wenn es auf den Sommer zugeht, immer eine gute Wahl.

19. Mittwoch: Heute bin ich erst mal für ein paar Termine in der Stoff Scheune. Kaschmirhose kennt Ihr von Woche eins.  Es kann ja nicht sein, dass ich sie „nur wegen Me Made May“ nur einmal im Monat trage – zumal es ja vielleicht im Juni dann zu warm für sie sein wird?! Heute kombiniere ich sie mit der roten Kurzjacke. Diese  ist ganz schön „abgeliebt“ – aber ich kann mich noch nicht von ihr trennen!! Rot mit Caramel – mag ich!

20. Donnerstag 
Bequem für Yoga, Hula Hoop…: Sweat Weinrot/Pink mit kleinen Details in Lemongreen. Gummis als Hals- und Saumbündchen – dazu die Jerseyhose in Lemongreen

21. Freitag

Der entfällt heute  – bzw wird mit der nächsten Woche dann nachgeliefert 

Fazit:

Das größte Kompliment an selbstgenähte Kleidung: wenn sie weg muss weil sie einfach aufgetragen ist!

Ich empfinde diesen Me Made May als sehr interessant und inspirierend für mich und meine Garderobe – ich sortiere bewusster  aus und schaue mir meine Sachen genauer an. Allerdings muss ich zugeben, dass es mich ganz schön anstrengt, diese täglichen Überlegungen, Umsetzungen, Fotos, .. durchzuziehen.

Jacken/Blazer, Jäckchen….. hingen nun über Monate ungetragen im Schrank. Corona ist schuld daran. Keine Gelegenheiten zum Tragen.  Na ja – ich muss zugeben, dass sich dadurch eine gewisse Laxheit bei mir breit gemacht hatte.  Pulli, Hoodie, Sweatshirt plus Outdoorjacke/Steppjacke war eigentlich zur Gewohnheit geworden. Ein „Stil“, den ich gar nicht will, und für den Alltag auch nicht mag!  Ok für Radfahren, Spaziergänge und Wanderungen und für Werkeln im Haus. Bilde ich mir das ein oder ist es wirklich so, dass die Leute nur noch in „Outdoorkluft“ unterwegs sind. Hmmm….

Ohne das „Versprechen“ hier auf seelenruhig, hätte ich es wahrscheinlich bereits aufgegeben. Denn die Garderobe sichte ich zu jeder Jahreszeit.. aber wirklich getragen werden die Teile dann oft eben nicht.  Das macht schon einen großen Unterschied – und mein Bewerten  sehr viel einfacher.

Also doch noch… weiter. Eine Woche geht noch.

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Me Made May 2021 – second week review

Weiter geht es mit der zweiten Woche Me Made May 2021

8. Langarmshirt – darüber Hemdjacke (gekauft) an der ich ein wenig „herumgepimpt“ habe. Eine der Taschen habe ich mit einem Paillettenstoff bezogen. Außerdem gibt es den einen oder anderen Strassknopf.

Hier nun das Langarmshirt: Seide (von einem Tuchrapport) gepaart mit feinem silbergrauen Jersey. Oben am Ausschnitt gibt es noch 3 Swarovski Steinchen die aufgenäht sind (da habe ich im Laden eine grooße Kiste, mit Steinen zum Aufbügeln oder Aufnähen – Mädchenträume werden wahr)

Ist zwar keine Klamotte, aber die Decke, die ich mit an den Strand gebracht habe, ist auch selbst genäht. Hinten grauer Fleece, vorne ein toller italienischer Wollstoff mit Struktur. 

9. Ein wundervoller, sonniger Sonntag am See. Freunde, Familie, Picknick und schöne Lifemusik! (Danke Stefan, Roman, Paul und Sina!) Ich habe mein, im März genähtes Kleid eingeweiht. 

Endlich mal ist es warm genug für ein Sommerkleid. Ich fühle mich prima darin!

Stoff:  Wundervolle Mischung aus Schurwolle-Seide-Elasthan
Schnitt: Nähtrends 2019 Nr ?(Schnitt Nr 10)

Das ist der Schnitt

10. Hey!!! Der zweite sommerliche Tag in Folge! Schlüpf rein ins, im Januar genähte, Viskosekleid. Afrikafeeling. Schnitt: der von mir sehr geliebte The French Dart Shift von Maven Patterns. Im Nachhinein hätte ich das Kleid eigentlich gerne einen Tick länger gehabt – knieumspielend… auch weil die Beine noch so gar keine Farbe haben. 

Ach ist es herrlich, so luftig auf dem Fahrrad zu sitzen und zum Einkaufen zu fahren und kein bisschen zu frieren.

11. Heute ist es noch freundlich, aber bedeutend kühler draußen. Die indigoblaue Tunika ist für mich die richtige Wahl. Vorne und Ärmel aus Leinen, Rücken und Kapuze aus Jersey.

 Sie ist schon fünf Jahre lang im Schrank und wird regelmäßig gerne getragen.

12. Es regnet wie aus Kübeln…  Ich würde so gerne mehr Sommersachen aus dem Schrank an die Sonne holen. Aber heute ist es die Jacke mit Kelchkragen, schwarzen Paspeln und bezogenen Knöpfen. Schnitt: Pattern Company 04-205 ) 

Ich habe sie noch kaum getragen und habe heute verstanden warum. Die Manschette ist mir irgendwie zu weit und zu lang – und insgesamt empfinde ich die Jacke einfach eine halbe Größe zu groß. Ansonsten mag ich die Jacke gerne. Hand anlegen und anpassen? Würde sich schon lohnen. Stoff wie immer aus meiner Stoff Scheune.

13. Fahrt nach Regensburg. Wir begrüßen den kürzlich geborenen Enkel. Bequem fürs Auto und auch ein bisschen wärmend, da das nasskalte Wetter andauert.

Jäckchen aus Strickstoff. Den habe ich sogar noch bei meinen Vorgängern gekauft, von denen ich meinen Lieblings-Stoffladen vor 4,5 Jahren übernommen habe.

Dazu ein Kaufshirt, das mir wegen des Statements gefallen hat. Ich habe den Ausschnitt größer geschnitten und einen der tollen Gummis aus dem Laden als Halsbündchen vernäht  

14.

Morgens Sonne und 6-8 Grad… brrr – Ich will es gemütlich und trage heute den Flaminoghoodie. Mag ihn sehr! Völlig unerwartet und gegen jede Wettervorhersage, blieb das Wetter an diesem Freitag einfach mal schön und sonnig!

 

Fazit:

ich brauche wieder neue Basicshirts in uni – unverzichtbar, um gut kombinieren zu können. Sie sind nicht so spannend zu nähen, weshalb ich es immer wieder aufgeschoben haben. Aber nun wird es gemacht! Vor allem Weiß!!

Upcycling ist immer wieder Thema. Hier in dieser Woche eher: an Kaufteilen Veränderungen durchführen – daran „herumpimpen“ und die eigene Note reinbringen.
Spielerisch selbst genähte Sachen und Kaufkleidung zusammenbringen

Wie schade, dass das Wetter nicht besser mitspielt. Ich hätte soo große Lust, Röcke und Kleider zu tragen. Aber es ist mir zu kalt. Leider…

Auf geht es in Woche drei des Me Made May 2021. Ich denke so bei mir, dass ich wohl noch wochenlang weitermachen könnte, ohne mich zu wiederholen. Wahnsinn, wieviel selbst genähte Kleidungsstücke ich im Schrank habe. Eigentlich fast alles!

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12von 12 im Mai 2021

Mon Dieu.. was habe ich mir denn in diesem Monat für eine aufwändige Bloggerei aufgehalst 😉

Jeden Tag Outfit fotografieren (Me Made May) und am Wochenende posten —- und jetzt auch noch 12von12 …puh! Aber ich mach’s. Nächstes Jahr bin ich froh, wenn mir der 12. Mai im Rückblick nicht fehlt.

  1. Draußen regnet es was runter will. Meine Sehnsucht hab ich ins Badfenster gehängt

2. Zeit im Bad (mehr als sonst…)

3. Der Maiglöckchenstrauß auf dem Tisch bereitet helle Freude: er sieht wunderschön aus und duftet betörend

4. Der tägliche Blick auf die Inzidenzzahlen – man wird deppert dabei – und di eF5 Taste leidet…

5. Mein Italienischkurs

6. und 7. Im Nähzimmer geht es voran: das Hemd für Stefan ist in den Endzügen, mein neues, weißes Basicshirt (ich liebe den Glow auf dem Stoff) ebenfalls

8. Nachmittags bin ich in der Stoff Scheune

für eine liebe Kundin

9.

und für mich

10.

Herrichten aller Geschenke zur Geburt und zum 30. Geburtstag… morgen geht es nach Regensburg, den Enkel begrüßen

11. Foto vom Antigen-Nasentest erspare ich euch – diese widerlichen Bilder von Spritzen und tief in die Nase einzuführender Sticks könnt Ihr ja täglich x-fach in den Nachrichten und irgendwelchen Corona- Sondersendungen sehen.

Dafür gibt es diese tolle Postkarte – auf deren Rückseite steht das leckere Rezept von Marions Cookies. Ich backe sie bald nach.

12.

Ofengemüse schmurgelt für die Abendmahlzeit 

Ich verabschiede mich in einen entspannten Abend und verlinke mich bei Caro, von Draußen nur Kännchen und ihrer monatlichen Blogrunde „12 von 12“

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Me Made May 2021 – first week review

1.- Der Mai beginnt sehr kalt – zumal wir zu Besuch bei der Schwiegermutter in „bayrisch Sibirien“ sind: Anorak ist die gute Wahl (damals gezeigt hier klick)

2.- Blusenhoodie aus Stretch-Satin – trage ich sehr gerne

3. Meine liebste genähte Hose (hier noch gar nie gezeigt) aus einem extrem feinen 100%Kaschmirstoff mit hohem Tragekomfort. (Schnitt „Nick“ LMV Ende 2020)  An der Seite habe ich Jerseyband verwendet.


Das T-Shirt drunter- ein Basicschnitt .

Da es morgens noch sehr kalt ist, trage ich drüber den Leo-Rosen-Trench.  Eine neue Kombi, in der ich mich wohlfühle.

Nachmittags bin ich noch in meiner (kalten!) Stoff Scheune. Kann mich von der Hose nicht trennen und kombiniere sie mit warmem Pullover, wärmeren Schuhen und selbst genähtem Jäckchen (von 2018 siehe hier klick)

4. Am 4. Mai trage ich einen Rock aus einem tollen Designerstoff. Dazu ein kurzes Boucléjäckchen. Das Shirt drunter in blau (Basicschnitt) und der schöne Schal Selfmade einer Mitbloggerin (aus Zeiten, als in den Blogs noch viel mehr kreativer Austausch war – der Schal wurde gegen Genähtes getauscht. Ich halte ihn in Ehren)

5. Haustag – nähen mit einer Freundin. Bequemlook im Hoodie aus sehr feinem Baumwolljersey – Bündchen und Kapuze aus feinem Netz. Dazu meine Lieblingsjeans. Das bin ich! In diesem Stil findet man mich am häufigsten.

Details – so aktuell, dass noch alles in der Stoff Scheune zu haben ist

6. Hose aus butterweichem Kunstleder in aubergine, Basicshirt in kräftigem Rosé, Organzabluse im Rosendesign (genäht vor mindestens 20 Jahren….)  Ich liebe sie und lächle über vieles, das ich nun anders (besser) nähen würde – aber egal – der Stoff ist so zauberhaft und der Schnitt (Patrones!) ist toll mit dem Schlitz an der Ärmelmanchette.  Über den Schultern und farblich passend, falls es mir doch zu kühl wird: der feine Pulli aus weichem Viskosestrick.
Schuhe gab es dann später auch noch passend dazu…..

7. Collegejacke (innen mit demselben feinen Stoff gefüttert) darunter Langarmshirt aus Kaschmirjersey – schön warm.. man braucht es immer noch! Foto ist geschummelt von vorletzter Woche – Outfit dasselbe wie heute, da der hochgezogene Kragen des Shirts am Hals gut tut!  Heute regnet es cats and dogs und ich wollte nicht raus zum Fotografieren.

Hier noch ein Foto von einer Handvoll selbst genähter Slips. Die entstehen aus Jerseyresten und ich liebe sie so sehr, dass ich fast nur noch diese Slips trage. 

Fazit nach der ersten Woche:

Trennung von Kleidung – zum Teil mit Trennungsschmerz:

Diesen Pullover aus Baumwollstrick mit Viskosejersey habe ich auch rausgezogen: Werde mich von ihm trennen. Hatte ihn in diesem Winter rauf und runter an. Er sieht bei genauerem Betrachten etwas „abgeliebt“ aus. Nochmal nähen?

Trennung von meinem wunderschönen Gehrock  (Fotos und Beschreibung hier klick)– toll und fein gearbeitet – aber ich habe mich nie darin als „Ellen“ gefühlt. Ich habe ihn nur viele Jahre immer wieder gestreichelt und nicht getragen. Wenn ihn jemand für kleines Geld haben möchte? Sehr gerne verschicke ich ihn.

Das Feedback meiner Umwelt war  – vor allem bei dem Outfit mit Rock – wirklich überraschend positiv. So viele Komplimente habe ich schon lange nicht mehr bekommen. 

Durch das intensive Befassen mit der (neuen) Zusammenstellung von Outfits habe ich wieder begonnen, mehr Schmuck zu tragen. Der gehört einfach dazu. Insbesondere Ohrringe habe ich mir durch das Maskentragen im Lauf der Monate abgewöhnt und werde sie nun wieder häufiger tragen.

Schick anziehen macht mir viel Spaß – passt aber leider nicht (mehr) in meine aktuelle Lebenssituation. Ich habe vor bald fünf Jahren das Büro gegen die Stoff Scheune eingetauscht, was sich natürlich in der Kleiderauswahl spiegelt. Praktisch, warm, robust…. muss es sein – und in Coroanzeiten, mit im Lockdown geschlossenen Laden, bitte bequem für zu Hause.
Zur Zeit muss eine Erledigungsrunde zu Post, Bank, Steuerbüro etc… reichen, um meine schönen Sachen auszuführen Es fehlen Gelegenheiten sich schick zu machen – Kino, Restaurant, Konzert, (runde) Geburtstage etc…. sie werden hoffentlich wieder kommen. Denn ich liebe es, all die feinen Sachen anzuziehen!

 

Schauen wir, was die zweite Woche Me Made May bringt….Eine Zusammenfassung dann am Freitag. So long!

 

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Me Made May 2021

Der Me Made May 2021 hatte gestern seinen Start.  Meine Vorgabe: möglichst viel meiner selbstgenähten Kleidungsstücke aus dem Schrank holen – anziehen, schauen, ob ich sie noch mag – oder evtl in einer neuen Kombi ausprobieren möchte.

Dies alles ist weniger für meine Leserschaft, als für mich selbst spannend. Ein kleiner Selbstversuch – genauso, wie „12 von 12“ es auch ist.

Eine wöchentliche Zusammenstellung der Schnappschüsse gibt es freitags hier. Ich hatte mit dem Gedanken gespielt, täglich auf Instagram einen Post zu schalten, habe mich aber auch verschiedenen Gründen dagegen entschieden.

So long!!

 

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