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von seelenruhig, am 12.07.08
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer – aber diese Schwalben mein Glück!
Une hironelle ne fait pas le printemps – mais ces hirondelles-là font mon bonheur!

Die Schwalbe mit einem Brief oder einem Herzen im Schnabel gilt seit jeher als Überbringerin von Liebesbotschaften.
L’hirondelle avec une lettre ou un coeur dans le bec est depuis longtemps porteuse de messages d’amour.

In einem Überraschungspäckchen kamen sie hierher geflogen – gesendet von Cavatine.
Traumschöner japanischer Stoff, der mich so sehr begeisterte – in den ich mich verliebt hatte. Danke für diesen Schatz!
… volées vers moi, emballées dans un petit paquet surprise – envoyées par Cavatine. Ce tissu japonais merveilleux dont je suis tombée amoureuse. Merci pour ce trésor!

Ausserdem beigepackt: hübsche Knöpfe!
En plus dans le paquet: des jolies boutons.

Aus den beiden Blütenknöpfen habe ich mir kurzerhand Ohrclips gebastelt!
Les deux boutons en forme de fleur – je les ai transformés en boucle d’oreilles!

Schwalbenpost – mit viel Herz und Liebe verschickt! Danke Cavatine!
Courrier d’hironelle – envoyé avec coeur et amour! Je te remercie, Cavatine!
Was ich daraus nähen werde?
Ce que je vais en faire?!
Überraschung für bald!
Surprise pour très bientôt!
von seelenruhig, am 19.07.07
Schon seit längerem möchte ich einen Eintrag ganz exklusiv meiner Lieblingsfarbe Rot widmen.
Rot ist einfach wunderbar. Ich liebe es in all seinen Schattierungen und es ist hier bei mir im Haushalt so oft zu finden, dass es bei mir weiße Wäsche, dunkle Wäsche und eben auch rote Wäsche gibt.

Ich liebe Rot bei Blumen, bei Samt und Seidenstoffen, bei Bettwäsche, Gardinen und gedämpftem Licht, bei Lippenstift, rot an den Fußnägeln im Sommer, und ganz wichtig… rote Schuhe… auch roter Korallenschmuck…ach ja, selbst die Kinder wussten ganz genau, das ich bei Spielen immer gerne die rote Spielfigur wollte.
Ich liebe rot bei Essen – ist doch die „rote-Beeren-Zeit“ mit Erdbeeren, Himbeeren, Kirschen etc. auch meine liebste Jahreszeit. Was peppt den Mozzarella erst so richtig auf? Klar, sonnenreife, rote Tomaten natürlich.. Ein tiefes Rot im Weinglas – wunderschön. Und dann im Herbst, wenn die Laubwälder rot gefärbt sind und das Kaminfeuer rötlich flackert wird das Rot so richtig gemütlich. Die rotbraunen Maroni rösten und die orange-roten Kürbisse sind überall zu sehen. Noch mehr dann in der Advents- und Weihnachtszeit. Da lieben wir doch alle die roten Accessoires. Sie machen es uns bei der klirrenden Kälte und in der dunklen Zeit erst so richtig schön.

Mit Rot verbinde ich positive Dinge, wie Wärme, Liebe, Sinnlichkeit, Erotik, Lebenslust, Leidenschaft… nun bei Leidenschaft kann Rot schnell auch kippen ins Negative, denn Rot steht auch für blinde Wut und für Hass, für Aggressivität und Gewalt. Im Mittelalter wurden Frauen mit roten Haaren als Hexen verbrannt. Krieger der verschiedensten Stämme beschmier(t)en sich mit Blut. „Rot sehen“ heißt in unserem Sprachgebrauch die Kontrolle verlieren. Er ist für mich ein rotes Tuch – wir wissen, dass das nichts Gutes verheißt. Wer sieht schon gerne rote Zahlen auf seinem Konto, und beim Gespräch den roten Faden zu verlieren ist auch nicht angenehm. Besondere Tage werden rot im Kalender vermerkt… Es treibt einem die Schamesröte ins Gesicht…
Am vergangenen Montag habe ich unserem Gästezimmer zwei Wände in ochsenblutrot gestrichen. Welch wunderbare Atmosphäre dieser Raum durch die Farbveränderung nun bekommen hat.
Ochsenblutrot… und Feuerrot, Blutrot, Signalrot, Mohnrot, Rosenrot, Karminrot, Zinnoberrot, Scharlachrot, Rubinrot, Magenta, Ziegelrot, Englischrot, Terracottarot, Braunrot, Erdrot, Pompejanischrot, Schwedenrot, Litholrot, Kadmiumrot, Spektralrot, Alizarinrot, Bordeauxrot, Rubinrot, Purpurrot, Schwarzrot, Oxidrot, Beigerot, Korallenrot, Erdbeerrot, Kirschrot, Himbeerrot, Tomatenrot, Weinrot, Verkehrsrot, Lachsrot, Orientrot, Dunkelrot, Hellrot, Rostrot, Pink, Kupferrot, Fuchsrot, Fleischrot, Backsteinrot, Ferrarirot, Holunderbeerenrot, Eisenoxidrot, Mennigerot, Abendrot…
Wer Lust hat, kann sich die Fotogalerie “Rot” hier ansehen.
Eine “bunte rote” Mischung aus Fotos von verschiedenen Fotografen wie natürlich Stefan, aber auch David, der mir kürzlich als Nachtrag zur “Mohngalerie” das Bild aus dem Luberon schickte. Von Ute die Dahlie und der Papagei…
Warum ist die Farbe Rot so besonders für mich? Vielleicht hat Ernst Jünger recht, wenn er sagte:
„Die rote Farbe ist uns … so nah, dass zwischen ihr und uns kein Raum zur Überlegung besteht. Sie ist die Farbe der reinen Gegenwart, unter ihrem Zeichen verständigen wir uns auf sprachlose Art“.
Zum Abschluss noch ein Lied, das sich sehr gerne mage von … Simply Red – Einfach Rot…
von seelenruhig, am 16.07.07
Von meinem Dorf Nonnenhorn habe ich in seelenruhig schon öfter berichtet; auch von meinem Onkel Heinz, der uns nun seit fast vier Jahren hier sehr fehlt.

Heute zeige ich Euch noch einen Ort, an dem sich mein Onkel kreativ eingebracht hat: der Minigolfplatz in Nonnenhorn.
Die Familie Kuprella – das ist Verwandtschaft von mir väterlicherseits – betreibt in Nonnenhorn seit ca. 30 Jahren eine Segelschule, vermietet schöne Ferienwohnungen und hat außerdem einen Minigolfplatz.
Das Besondere an diesem Minigolfplatz ist, dass jede Bahn einen Bezug zum Bodensee hat und alle Motive (außer der Zeppelin) seinerzeit von meinem Onkel Heinz entworfen und gestaltet wurden.

Am Wochenende waren wir wieder mal dort – vormittags ist es dort noch ruhig und das Licht zum Fotografieren besonders schön. Der Minigolfplatz liegt idylllisch inmitten von alten Obstbäumen. Zahlreiche Kindheitserinnerungen kommen mir dort immer in den Sinn. Wie viele Stunden saß ich früher bei Liesel Kuprella im Häuschen, habe ihr Eis weggegessen und mit Begeisterung Golfschläger an Gäste ausgegeben oder das Körbchen geleert, in das nach der letzten Bahn (Spielbank-Roulette) der Ball verschwindet.
Ich lade Euch nun zu einem Spaziergang ein, auf dem ihr die einzelnen Minigolfbahnen (bitte hier klicken!) genauer ansehen könnt. Wer weiß, vielleicht hat ja jemand mal Lust nach Nonnenhorn zu kommen um eine Runde zu spielen??
von seelenruhig, am 10.07.07

Hier gibt es jede Menge Fotos zu unserem schönen Fest vom vergangenen Samstag!
Unserer Tanzlehrerin Bigsy sei herzlichst gedankt für die Liebe und Geduld, mit der sie uns das Tanzen beibringt und uns das ganze Jahr über viele Stunden der Freude und Gemeinsamkeit beschert!
Speziellen Dank auch an die Gruppe “Mystery Rumba”, die mich so nett und herzlich in ihrer Mitte aufgenommen hat. Es ist, als würden wir uns schon Jahre kennen…
von seelenruhig, am 13.06.07
Wer liebt sie nicht, diese wunderschöne Blume, den Mohn! Immer wenn ich am Wegesrand oder auf einer Wiese eine Mohnblüte sehe, freue ich mich. Ist es nicht so,dass wir alle in Jubel ausbrechen, wenn wir plötzlich ein großes, rotes Mohnfeld erblicken?!
Mohn blüht in den verschiedensten Rottönen – am schönsten finde ich ihn im satten, leuchtenden Rot, meiner Lieblingsfarbe.
Die zarten Blütenblätter erinnern an feines Seidenpapier – zart und zerbrechlich. Man muss den Mohn vor Ort bewundern, denn er liebt es nicht, gepflückt zu werden und welkt in der Vase sorfort. Mohn wurde in der Literatur oft als Symbol für Schlaf und für Tod verwendet – Schlafmohn (Papaver somniferum) ist der große Bruder der kleinen Blüten, die man hier sieht und wächst bis zu 1,5m hoch. aus ihm wird Opium hergestellt.

Bitte aufs Foto klicken – dann geht es direkt zur Fotogalerie “Mohn”
Mit diesen Bildern verabschiede ich mich für vier Tage von Euch. Bergstiefel und Badeanzug sind gepackt – mit der DAV Sektion Lindau (siehe link rechts) gibt es “Wandern und Wellness im Meranerland”. Wen’s juckt, der soll nachkommen. Man findet uns hier
von seelenruhig, am 11.06.07
Meinem Geburtsort Nonnenhorn am Bodensee bin ich sehr verbunden. Meine Eltern wohnen hier, einer meiner Brüder mit Familie, und auch ich wohne nun seit zehn Jahren wieder hier. Zum Studium ging ich weg und danach lebte ich noch eine längere Zeit im Ausland aber nun genieße ich es, zurück zu den Wurzeln gekommen zu sein.
Mein Dorf ist aus meiner höchst subjektiven Sicht natürlich besonders schön.
Heute möchte ich Euch einladen, mich in der Fotogalerie auf einen kleinen Spaziergang durch Nonnenhorn zu begleiten.
Unser Augenmerk liegt auf den Laternen, oder sollte ich sagen, auf den Rosenstöcken, die daran wachsen.
Jedenfalls ist es so, dass in Nonnenhorn kaum eine Laterne keinen Rosenstock zu ihren Füßen hat. Dies fällt mir besonders um diese Jahreszeit auf, wo sie so wundervoll blühen.
Wie Ihr seht: auch in meiner Strasse steht solch eine Laterne

Also, auf zur Spaziergang durch Nonnenhorn in der Webgalerie “Rosenlaternen”
von seelenruhig, am 09.06.07
Ich schaue gerne nach oben – in den Himmel, in die Wolken, in schöne Laubbäume. Auch in Städten geht mein Bick immer wieder hinauf, zu schönen Fassaden oder Wetterfahnen auf Dächern. Vielleicht ist dieses Faible familienbedingt, denn mein Onkel war Kunstschmid und hat oft schöne Wetterhähne gemacht, an denen ich mich immer noch freue, wenn ich dran vorbei komme.
Die Katze auf dem Foto ist auch von ihm – ich liebe sie sehr und statt unser Dach schmückt sie die Terrasse, denn da habe ich sie viel öfter im Blick. Hier unten lebt sie allerdings auch gefährlicher – sie ist schon mal der Heckenschere zu nahe gekommen…

Da ich gerade gerne mit Themen in Verbindung mit Fotostrecken experimentiere, gibt es heute die Webgalerie “Auf den Dächern von…”
Wetterfahnen in der Umgebung (gleich die erste: “Springpferd” schmückt das Dach meines Geburtshauses in der Wasserburger Bucht) oder auch weiter entfernt (das andalusische Rassepferd ist auf einem Dach in Jerez de la Frontera zu finden), stolze oder eher ungelenke Wetterhähne, Engel, Hexen, Schiffe,… was da so alles los ist auf den Dächern der Welt!
Viel Spass beim Gucken!
von seelenruhig, am 07.06.07
Gestern hat mich der Fotoapparat durch den Tag begleitet, und ich habe ein paar Mittwochs-Streiflichter eingefangen – zugegeben, als ich im Büro war, war ich so beschäftigt, dass ich ganz vergessen habe, auch dort zu fotografieren.

Fotogalerie ‘A Day in my Life’ – wer sie sehen will, bitte aufs Bild klicken!
Bilder eines ganz normalen Mittwochs – obwohl ich mich frage: was ist ein ganz normaler Mittwoch eigentlich?
Gestern jedenfalls war es ein Tag mit schönem Wetter – die Sicht über den See war nicht optimal – eher dunstig; die Temperaturen angenehm: ein wunderschöner Frühsommertag! Bei der Arbeit im DAV-Büro allerhand zu tun, ausserdem eine größere Erledigungsrunde zu verschiedenen Banken und zu Post gedreht – zwischendurch Belohnung mit einer exquisiten Latte macchiato – dann noch auf der Insel (Lindau, natürlich) diverse Einkäufe gemacht – die liebste Bäckerei aufgesucht, den liebsten Teeladen…. Schaufensterimpressionen eingefangen, mich mit dem Sucher auf Dächern und Zinnen rumgetrieben, durch rosenumrankte Mauerdurchlässe spaziert. Da noch Pfingstferien sind, treibt mich die Uhr nicht so schnell nach Hause – kein Jugendlicher, der hungrig von der Schule kommt. Also ist er heute drin, der spontane, kleine Mittagstreff mit Stefans Team im Segelclub-Restaurant, wo man toll sitzt und eine wunderschöne Sicht auf Wasser und Berge hat, rechts die Hafeneinfahrt mit Löwen und Leuchtturm sieht, es sich gut gehen lässt…
Wenn man in dieser Traumgegend wohnt, hat man oft das Gefühl, eigentlich im permanenten Urlaub zu sein! Es ist einfach sagenhaft.
Fazit: es gibt ihn nicht, den ganz normalen Mittwoch. Jeder einzelne Tag ist für sich etwas ganz Besonderes, und es lohnt sich immer genau hinzuschauen auf die Momente des Glücks, die manchmal sehr still sind, auf den ersten Blick unscheinbar, beim genaueren Hinsehen aber genau das enthalten,was ein glückliches Leben ausmacht.
von seelenruhig, am 04.06.07

Zum Start in die neue Woche habe ich für euch eine kleine Fotogalerie mit dem Titel
“Ganz oben oder Gut drauf” vorbereitet.
Viel Spaß beim Anschauen!
Fotogalerie anschauen: bitte klicken
von seelenruhig, am 15.05.07
Bummelt man in Spanien so durch die Strassen, kann man allerhand sehen!
Der Señor auf dem Foto unten saß in aller Seelenruhe auf dem Bänkchen um seinen Rausch auszuschlafen – tags zuvor war feria in Jerez gewesen und die Stadt döste am Nachmittag in der Hitze.

Hier eine kleine Webgalerie mit Zufallsschnappschüssen “ins Volk hinein” – aufgenommen auf dem Markt in Guadix
bitte klicken
Viel Spass beim Anschauen!
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