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Mein Wunsch: noch ein bisschen Nachtzauber für uns alle

Nachtzauber

Der Mond errötet
Kühle durchweht die Nacht
Am Himmel
Zauberstrahlen aus Kristall

Ein Poem
besucht den Dichter

Ein stiller Gott
schenkt Schlaf
eine verirrte Lerche
singt im Traum
auch Fische singen mit
denn es ist Brauch
in solcher Nacht
Unmögliches zu tun

Rose Ausländer

Für meine Eltern

Des Liebenden Herz
ist angefüllt mit einem Ozean.
In seinen rollenden Wogen
wiegt sanft sich das All.
Rumi, Das Lied der Liebe

Schönes an Regentagen… und danach

Wenn ich einen grünen Zweig im Herzen trage, wird sich eine Nachtigall darauf niederlassen.
Chinesisches Sprichwort

Der sintflutartige Regen in der letzten Woche hat vielen Leuten zu schaffen gemacht. Keller liefen voll und auch bei manchen kam großer Frust auf, weil der Sommer nur so extremes Wetter zu bieten hat.

Man musste sich schon auf das Schöne um einen herum konzentrieren und da genügte ein Blick auf die Terrasse, wo mein brasilianischer Federbusch blüht. Elf Blüten kann ich zählen und das nach zwei- oder dreijähriger Pause! Wunderschön!

Im Nähzimmer kann man sich auch gut über Regenwetter hinwegtrösten:
Aus dem kleinen Rest des Getreidesacks wurde noch einmal eine Tasche genäht, die bald verschenkt wird. Neben dem tollen Leinenstoff wurde handschuhweiches, feines braunes Nappaleder und eine kostbar bestickte Borte mitverarbeitet. Innenfutter: Antikleinen.

Der Besuch meines ‘alten’ Studienfreundes Roman, gemeinsam mit S. hat mich auch den Regen ignorieren lassen.  Wir hatten einen wunderbaren Abend zusammen und das Essen im Vietnamhouse in Nonnenhorn war  wieder einmal hervorragend! Ciao  -bis bald mal wieder! Es war so schön!

Die Sonne scheint mittlerweile wieder

- auch am Wochenende zu Davids Geburtstagsbrunch ( vielen lieben Dank für die vielen Glückwünsche)  hat sie (mehr oder weniger)  mitgespielt

und der Garten will genossen werden, denn der Sommer hat seinen Zenith schon längst überschritten – die Vögel haben morgens ihren Gesang schon eingestellt und

draußen ist es einfach eine Wonne (siehe Foto oben: Bad in der Blüte)

… und …der brasilianische Federbusch lässt sich bei Sonnenschein auch viel schöner fotografieren:

David 08.08.

1992 – 2010

Aus dem süßen Kleinen

von einst

ist ein großer Süßer geworden.

David hat gut lachen! Er ist volljährig!

Mit Freunden reinfeiern   *    Mit der Familie und Freunden feiern   *   Mit Freunden wieder rausfeiern ….

Süße Früchte genießen – am schönsten zu zweit!

Man hört immer von Leuten, die vor lauter Liebe den Verstand verloren haben.
Aber es gibt auch viele, die vor lauter Verstand die Liebe verloren haben.

Jean Paul

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Fotos: Hinter unserem Haus beginnen die Obstplantagen – auch Wein wird hier angebaut.
Zu Zeit sind die roten Früchte zum Anbeißen!

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Aber auch Aprikosen, Pfirsiche und Nektarinen sind zuckersüß!
Den Clafoutis ‘crêpe’ aux nectarines möchte ich diese Woche auch nochmal machen! Mmmmm….

Trink dich satt

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Trink dich satt

Häng deine Seele in den Wind,

lass deine Träume mit den Wolken wandern

und trink dich satt

an Grün und Sommerfarben.

Geh mit den Vögeln auf die Reise

und lass dich von den Wellen wiegen

und lass den Jubel, der dich innerlich ergreift,

als Dankgebet zum Himmel steigen.

(Christa Kratochwil in: Wenn die Seele auf Reisen geht – Zu sich und zur Welt kommen, Verlag am Eschbach, 2008)

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(Danke dir, liebe Christina – für all die schönen Stunden!)

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Heute gehen herzliche Glückwünsche an Susi zu ihrem Geburtstag! Ich wünsch dir einen tollen Tag!!

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Gruß nach Spanien

Bravo España!

Ich kann mir vorstellen, wie es gestern abend dort auf den Straßen und in den Parks zugegangen ist!

Dieser wunderschöne Jugendstilkiosk steht in einem Park in Las Palmas. Dort läßt man sich im Schatten der Bäume gerne ein Bier oder ein Eis schmecken!

Fotos: Dezember 2009

motto für den juli * just be

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Eat, drink, be merry, be safe, be happy, thoughtful, sad, contemplative, quiet, noisy, grumpy, chatty, laugh, cry, run madly downhill, watch the sunset, listen to the rain.

Remember, forget.

Just be.

(gelesen um Neujahr herum im Blog machen/machen – schöne Worte, die für mich auch als Wunsch für den Sommer, fürs Hier und Jetzt gut passen)
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Tobelsee/Montafon

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In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen tollen Sommermonat Juli!

Medusa

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Medusa – Detailfoto der Malereien im prachtvollen Wandelgang zu den Quellen in Marienbad

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Ja, ich zehre immer noch von der letzten Urlaubswoche im Fichtelgebirge. Einer unserer schönen Ausflüge führte uns hinüber nach Tschechien, ins wunderschöne Marienbad, auf tschechisch Marianske Lazne genannt.

Jugendstil liebe ich über alles und in Marienbad kann man darin schwelgen!

Wir schwelgen auch in alten Erinnerungen – dann vor vielen Jahren haben wir dort einen phänomenalen Wellnessurlaub verbracht.

Marienbad, am Fuße des Kaiserwaldes, verfügt über 40 sprudelnde Quellen, die die Berühmtheit des Kurortes begründen und für ihre Heilkraft berühmt sind.

Man sieht hier viele Menschen in Schnabeltassen aus Porzellan (Sammlerwert – unglaubliche Exemplare…) durch die prachtvollen Wandelgänge (siehe Foto oben) flanieren und das Wasser genüsslich trinken.

Ich weiß nicht – bin ich besonders empfindlich oder heikel – jedenfalls bekomme ich freiwillig keinen Schluck von der Schwefelbrühe runter und halte mich lieber an das sehr gute tschechische Bier, dem ja auch Ehre gebührt, nicht wahr?!

Medusa – und vieles mehr – findet man hieran der Deckenbemalung

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Momentan bin ich, wenn möglich, viel draußen und genieße den Garten, den badewarmen Bodensee und bald auch für ein paar Tage die Alpen. Nähen ist hintangestellt – das schlechte Wetter kommt eh irgendwann wieder. Nun ist aber SOMMER!!!!!!!!!!!!

Wer dennoch was Genähtes von mir sehen möchte – obendrein gezeigt von einem rassigen Model mit Medusa-Mähne: hier geht’s lang.

Am Waldstein

Wenn etwas ganz besonders schön ist, wenn etwas ganz tief berührt, wenn etwas mehr als sonst unter die Haut geht, dann braucht es nichts, mit dem man das Geschehene festhalten muss. Dann ist es tief verwurzelt und man muss keine Sorge haben, dass die Begegnungen, die Umarmungen, die herzwarmen Worte, die Farben und Töne verloren gingen. Man muss sich auch nicht sorgen, dass etwas schöner oder anders wird, es bleibt auf ganz ganz lange Zeit so ganz besonders schön, so tief berührt und fest verwurzelt an der Sonnenwand des Herzens.

© Hermann Josef Schmitz

Wunderschöner Abendspaziergang am Waldstein mit meinen Eltern.

Dort gibt es auch den berühmten Bärenfang.

Im Bärenfang wurde durch eine Öffnung ein Zicklein angebunden. Damit wurde der Bär hineingelockt. Kaum war er drinnen, wurden von vorn und hinten Sperrtore heruntergelassen … und obendrein das Zicklein schnell wieder herausgezogen! Armer Bär!