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Magische Märchenwesen – Ganes

Diese drei bezaubernden Damen kommen aus Bozen und machen erfrischend-neue Musik! Das ganz Besondere dabei: sie singen auf Ladinisch und das hört sich unerhört gut an!

Info Ganes:

Marlene Schuen, Elisabeth Schuen und Maria Moling beschwören auf ihrem Debütalbum die Geister ihrer ladinischen Heimat. Auf „rai de sorëdl“ treibt sie aber nicht volksdümmliche Sentimentalität um. Im Gegenteil, Sie treiben – begleitet von Ethnoeinschlägen, souliger Grundstimmung, eingängigen Melodielinien und betörenden Solo- und Harmoniegesängen – starke Gefühle mitten hinein in die weite Popwelt. Alle drei musizieren seit ihrer Kindheit, haben Musik studiert und stammen aus La Val im Abteital in Südtirol. Der Bach, der durch ihr Heimatdorf La Val fliesst, verbindet die Elternhäuser der Cousinen. Und eben in diesem Bach wohnen die Ganes, die der Band den Namen geben. Magische Märchenwesen sind das, die, könnten sie singen, so sängen wie Moling und die Schuen-Schwestern. In 14 Songs schaffen die drei Musikerinnen, die in den vergangenen Jahren unter anderem auch zur Band von Hubert von Goisern gehörten, zauberhafte, seelenvolle, feingesponnene Klänge.

Dank Hermann Josef von der Wortgarage hab ich sie kennen gelernt und höre sie seit Wochen im Auto!

Am 7. August kann man sie in Friedrichshafen auf dem Kulturufer life erleben!

Und hier kann man reinhören.

Alpenglück für alle Sinne

Wenn die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist, der Boden feucht und wärmer als die Luft, kommt es zu einem ganz besonderen Phänomen: die Pflanzen drücken mit der Wurzelkraft das überschüssige Wasser nach außen.

Dieser Vorgang wird Guttation genannt und manche Kräuterkundige sind der Meinung, dass dieser Tropfen sehr wertvoll und voller kosmischer Energie ist.

Nach einer herrlichen Auszeit in der einzigartigen Bergwelt der Alpen – und nach dem Genuss von so einigen “guten Tröpfchen” fühle ich mich energiegeladen und entspannt wie schon lange nicht mehr!

Eine ganz besondere Musik, die das Glück der Bergtage zum Ausdruck bringt könnt Ihr hier hören.
Hubert von Goisern und die Alpinkatzen ‘Da Juchitzer‘. (Album: Aufgeigen statt niederschiaßn )

Shunsuke Mizuno

Erst kürzlich entdeckt … und wie oft schon gehört! Die CD slow time von Shunsuke Mizuno. Wundervolle Musik. Einfach und wohltuend und in die Tiefe spürend.

Bei ozella sehr treffend beschrieben wie folgt:

Ruhe und Weite, die Zeit als das empfinden was sie ist: ein ewiger weiter Fluss. Die einfachen Dinge in der eigenen Umgebung genießen können und gleichzeitig sich öffnen für die Kulturen der Welt. „I believe that we can find our peace and healing of heart in Asian music” sagt Shunsuke Mizuno und das kann man in dieser Musik tatsächlich spüren.

Blumen – nicht nur für Schneiderinnen

Es gibt so Tage, da muss man sich was Gutes tun. Zum Beispiel spontan in einen Blumenladen gehen…. rumbummeln, und ein paar davon mitnehmen. Gestern war solch ein Tag und mitgenommen habe ich eine schön-bizarre Blume namens Nadelkissen!

Zusammen mit metallblauen Beeren und ein wenig Efeu ist das eine tolle Herbstdeko.

Un dann noch … man mag mich altmodisch nennen, – ein paar rote Nelken. Sie sind ja schon lange out, aber ich liebe sie!

Am 25. April 1974 wurden den portugiesischen Soldaten bei ihrem Aufstand gegen die Diktatur rote Nelken in die Gewehrläufe gesteckt. Daran muss ich immer denken, wenn ich sie sehe. Sind sie nicht wundervoll von der Natur ausgedacht?

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An solchen Tagen ist es toll, sich mit einem geschäumten Milchkaffee aufs Sofa zu setzen und im neuen Vossberg-Katalog zu blättern. Ach je! Ich finde IMMER was… Hier kann man auch reinschauen.

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Was macht noch Laune? Klar, ein bisschen durch Eure tollen Blogs zu surfen,  neue zu entdecken, sich inspirieren zu lassen und zu staunen, was es doch für superschöne Sachen gibt! Ist dieses Kleid, genäht aus einem flippigen Gardinenstoff und komplett gefüttert, nicht eines, das man, das weiß man seit man es gesehen hat, schon immer haben wollte ???

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Nun schiebe ich noch das Rote-Nelken-Lied von Georges Moustaki “Portugal” hinterher. Wer mag’s hören? Einnerung an die Jugend…

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Orientalische Klänge

Lange ist’s her, dass ich einen Beitrag zu Musik eingestellt habe. Dabei ist Musik allgegenwärtig und nach wie vor sehr wichtig für mich!

Ein absolutes Highlight in diesem Jahr, wenn nicht meine allerliebste CD ist vom Taksim Trio

Hier kann man reinhören.

Die ruhigen, harmonischen, orientalischen Klänge tun mir einfach nur gut !

Die Seele der Dichter

Ein Chanson, das mir seit Tagen im Kopf rumschwirrt. Melancholisch – traurig… Erinnerung aus alten Zeiten… Warum ist es plötzlich so präsent ??

L’âme des poètes

Longtemps, longtemps, longtemps
Après que les poètes ont disparu
Leurs chansons courent encore dans les rues
La foule les chante un peu distraite
En ignorant le nom de l’auteur
Sans savoir pour qui battait leur cœur
Parfois on change un mot, une phrase
Et quand on est à court d’idées
On fait la la la la la la
La la la la la la

Longtemps, longtemps, longtemps
Après que les poètes ont disparu
Leurs chansons courent encore dans les rues
Un jour, peut-être, bien après moi
Un jour on chantera
Cet air pour bercer un chagrin
Ou quelque heureux destin
Fera-t-il vivre un vieux mendiant
Ou dormir un enfant
Ou, quelque part au bord de l’eau
Au printemps tournera-t-il sur un phono

Longtemps, longtemps, longtemps
Après que les poètes ont disparu
Leur âme légère court encore dans les rues

Leur âme légère, c’est leurs chansons
Qui rendent gais, qui rendent tristes
Filles et garçons
Bourgeois, artistes
Ou vagabonds.

Longtemps, longtemps, longtemps
La la la…


Foto: Blick in den Pariser Himmel / März 2009

Ich lade Text und Melodie von Charles Trenet hier ab – um es aus dem Kopf zu bekommen (wenn ich es zum x-ten Mal vor mich hinsinge, höre ich von meinem Sohn nur noch ein genervtes “is ja gut, Mama”) – oder auch um es noch öfter zu hören…. , eine Hommage an alle – toten und lebenden – Dichter.

Unter dem Himmel von Paris … Sous le ciel de Paris …

Durch das Fenster mit der Uhr im Musée d’Orsay sahen wir hinüber zur Butte Montmarte – der Hügel, der die höchste Erhebung von Paris darstellt. Unser Spaziergang geht nun dorthin. Oben steht wie ein Zuckerbäckerwerk die Kirche Sacré Coeur. Wer Lust hat, kann sich den Spaziergang mit romantischer Musik von Yves Montand und Edith Piaf versüßen, indem er auf das erste Foto diese Eintrags klickt. Musette Walzer …sooooo schön…

Das Tüpfelchen auf dem i ist es, wenn man mit lieben Freunden durch die Straßen flanieren kann! In Paris lohnt es sich auf jeden Fall das Ticket “mobilis” zu lösen. Es kostet derzeit 9,50 € und man kann alle öffentlichen Verkehrsmittel nach Belieben einen Tag lang benutzen. Auch den Funiculaire – die Gondel, die hinauf zu Sacré Coeur führt.

Unsere Freunde führen uns zum ältesten Restaurant vom Montmartre – dem Poulbot, wo wir für 11,50 € ein leckeres, typisches, franzöischen Menü bekommen mit Zwiebelsuppe, Boeuf Bourgignon und Crème brûlée… alles was das Herz begehrt!

Drinnen ist es eng – aber so nett und heimelig! Die Wände sind geschmückt vom berühmten Kater “Le chat noir” und dem flinken Hasen, den ich Euch ja bereits vorgestellt habe!

Wusstet Ihr übrigens, dass es auf dem Montmartrehügel – mitten in Paris! – einen Weinberg gibt?! Im 19. Jahrhundert gehörte der Montmartre noch nicht zu Paris, das ehemalige Weinbauerndorf um das Benediktinerkloster wurde erst im Jahre 1860 eingemeindet. Die Äbtissin Adelaide von Savoien ließ erstmals Wein anbauen. Heute noch wird jedes Jahr die Ernte von ca. 350 Litern Wein mit einem Weinfest auf Montmartre groß gefeiert. Der Wein wird flaschenweise versteigert und der Erlös einem wohltätigen Zweck zugeführt.

Wir gehen den Hügel mit den zahlreichen Treppen hinunter und hier, in den kleinen Sträßchen zu Füßen des Sacré Coeur, wird das Herz einer jeden Hobbyschneiderin höher schlagen: Ein Stoffgeschäft reiht sich an das nächste, kleine Lädchen mit Borten, Kurzwaren und Klimbim … für mich ein Must: Das Magasin Dreyfus – mehrstöckig und immer noch im Stil der Jahrhundertwende gehalten ist es einfach wunderbar zum Stöbern, Schwelgen, Entdecken… Ich, die eigentlich nicht so sehr Stoffvorräte anhäuft, hatte am Ende des Tages eine große Tüte voll davon und ein paar Scheinchen weniger im Portemonnaie…

Ein letzter Blick zurück ….

Wir kommen wieder!!!

Überirdisch schön

Wenn Anna Maria Jopek singt, kommt bei mir der Gänsehauteffekt – einfach überirdisch schön!

Pat Metheny und Anna Maria Jopek haben 2003 gemeinsam eine CD aufgenommen.

Man fragt sich, warum diese in Deutschland erst 2008 erhältlich war?!

Sie ist schlicht ein Traum!

Hörproben: hier

seelenruhige Wohlfühltage # Entschlackungstag

Im Winter sollte man sich ab und zu so ganz auf sich konzentrieren. Bewußt suche ich nun jeden Tag etwas für mich aus, das mir einfach nur gut tun soll. Das kann ganz verschiedene Bereiche betreffen. Es geht darum, sich kleine Oasen zu schaffen, an denen man innehält und sich etwas Gutes tut.

Heute gibt es einen Entschlackungstag! Solch einen Tag sollte man immer wieder mal einlegen, denn er tut dem Körper sehr, sehr gut! Es gibt salzlosen Reis und Apfelmus (bei mir das Selbstgemachte aus der Truhe). Am Besten eignet sich dazu ein Tag unter der Woche, an dem man sich nichts Besonderes vornimmt.

Man ißt an diesem Tag nichts anderes (davon aber so viel man Lust hat) und trinkt viel Wasser und Kräutertee. Ein Kilo weniger ist Euch am nächsten Tag auf der Waage gewiss und dann macht alles wieder doppelt Spaß!

Ich zelebriere meine kleinen Reis-Apfelmus-Mahlzeit. Ich richte sie mir in schönen Schüsselchen an und lege mir eine frische Serviette dazu. Es wurde aber auch mal Zeit, dass ich sie Euch zeige, die tollen Damastservietten mit Hohlsaumstickerei, die mir meine Schwiegermutter vor ein paar Jahren in liebevoller Handarbeit gemacht hat! Sind sie nicht traumschön?!

Dazu suche ich mir eine CD aus, die mich beruhigt und die mich immer wieder erfreut!

Buddhaattitude – Freedom - Geschenk einer lieben Freundin!

Winterfreuden

Kann man es glauben, dass uns nur noch eine Woche vom Januar übrig bleibt?
Selbst wenn ich immer pünktlich ab Silvester denke: “So, nun könnte eigentlich der Frühling so langsam kommen”, geht es doch erst so richtig los mit Kälte, Schnee, Eis, Frost …


Treibholz-Objekt (nicht von mir!)

Aber diese Zeit hat doch so viel schöne Dinge zu bieten! Die Kombi “Schmöker-Couch-Tee” ist doch unübertroffen, wenn es draußen ungemütlich ist. Wunderschön in Szene gesetzt in Sous l’Oranger (runterscrollen zum 10. Januar) Da geht es ums Überwintern “Hivernade” und ich sage nur noch: “Ja, ich will!”

Die Zeit verlangsamt sich manchmal – wenn Schnee liegt, hat man durch die gedämpfte Lautstärke ein Gefühl der Entschleunigung, geht es Euch nicht auch so? Zeit zum Waffeln backen, Bratäpfel statt Kuchen in den Ofen schieben, heiße Schokolade mit orientalischen Gewürzen kochen.
Dies alles schmeckt am besten nach einem schönen Winterspaziergang durch die Natur, von dem man mit roten Wangen reinkommt und sich auf die Wärme am Ofen so richtig freut!

Ich verbringe im Winter gerne viel Zeit im Nähzimmer – im Sommer zieht es mich nach draußen. Aber jetzt ist es doch wunderbar, in der Stofftruhe zu wühlen, Knöpfe durch die Finger rieseln zu lassen, in die Bortenschachtel zu gucken und dabei neue Ideen zu bekommen. Das Thema Stoff und Origami schwirrt mir im Kopf herum. Findet Ihr auch die Calvin Klein-Sachen so faszinierend? Wer hat gute Tipps für Schnitt und Stoffwahl?! Fündig bin ich da nämlich noch nicht geworden – irre ich mich, oder hängen die Schnittmusterhefte da irgendwie hinterher??

Fehlt noch ein kleines Mitbringsel? Wie wäre es mit einem Schlittschuh-Lesezeichen? Wie es geht zeigt uns Ina hier.
Einfach und sooo süß!

Indoor-Fotosession am Wochenende mit dem Liebsten? Auch eine schöne Winteridee – bei Hanna in ihrem Traumblog inspiriert…

Wellness zelebrieren wir im Winter doch zu gerne! Wie wäre diese Variante? Dusche mit Duftkerze gefällig? Bei Et à part ca? gefunden. Klingt guuuut!

Reisepläne schmieden gehört im Januar doch immer dazu, oder? Ende März geht es nach Paris!!!
Wie gut, dass ich schon seit längerem diesen Blog verfolge: da wird in jedem Post ein Pariser Restaurant, Bistro, Café oder eine Kneipe getestet und im Detail vorgestellt! Tolle Idee!

Wie schön doch der Winter ist! Ich träume weiter und hole mir dazu ein paar Forsythienzweige ins Haus!



Habt alle ein wunderschönes Winterwochenende so ganz nach Eurem Geschmack!

NACHTRAG: WER HIER GLAUBT, DASS BEI MIR DIE FORSYTHIEN SCHON BLÜHEN, IRRT GEWALTIG!! DIE ZWEIGE BLÜHEN ABER DRINNEN NACH CA. 1 WOCHE SO SCHÖN, WIE AUF DEM FOTO VOM LETZTEN JAHR!