seelenruhig

Rote-Beete-Suppe

Einfach und gut – mein kleines, rotes Mittagessen

Ein Tag in der letzten Woche: es gibt hin und wieder Tage, an denen ich „das Haus für mich“ habe, weil alle erst abends heimkommen. Herrlich, sich den Tag vollkommen individuell einteilen zu können. Ich arbeite viel – erst in Lindau im Büro, dann weiter zu Hause am PC. Essen gibt es erst, wenn der Hunger sich nachhaltig meldet und es mir in den Kram passt – keine Arbeit in der Küche, denn ich habe noch leckere Suppe, die ich morgens aus der Tiefkühltruhe geholt habe. So gibt es mitten am Nachmittag einen kleinen, aber feinen, roten Imbiss mit einem „Maulvoll“ vino tinto.Mmmmhhm!

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Das Rezept, bei Freundin C. gekostet und per Mail im Dezember bekommen – hier ihre Worte:

500 g ganze Rote Beete weich kochen, schälen, in kleine Würfel schneiden
Ein Hand voll auf die Seite legen – kommen dann vor dem Servieren gleich in den Teller
1 große Zwiebel
Butter oder Butterschmalz
Salz, Pfeffer, Brühe, Muskat, etwas Kümmel, Zitronensaft

Die Zwiebel andünsten, Rote Beete Würfel dazu geben, mit ca. 1 l Brühe ablöschen (lieber erstmal weniger, wie gesagt, frei Schnauze) und zusammen noch mal 10 Minuten durchkochen lassen, würzen, pürieren. Hab auch schon mal ein Rezept mit einer Kartoffel probiert, aber das verändert die Farbe etwas. So ist das Rot leuchtender.
Mit Sahnehäubchen und etwas Grünem servieren und eben die Würfelchen noch vorher in den Teller legen.

Ich wünsche Dir viel inneres Licht an diesem tristen Tag
Bussi, C.

Mit dieser Suppe hat man keinen tristen Tag – außerdem scheint ja die Sonne im Januar plötzlich so frühlingshaft!

Rote-Beete-Suppe habe ich inzwischen in mehreren Varianten ausprobiert – ich mag gerne, wenn auch Karotten mit verkocht werden – ein, zwei Kartoffeln machen die Suppe schön sämig (nur die Farbe leidet dann etwas, das nehme ich aber zugunsten den Geschmacks in Kauf.

War ja „nur“ für mich… deshalb seht Ihr auf meinem Foto nicht die schöne Vorzeigevariante mit dem Klecks Sahne und einem Dillsträußchen garniert – das will nicht heißen, dass ich an diesem Tag lieblos mit mir umgegangen bin…

Blogeintrag vom 23.01.2008