seelenruhig

Karamellisierte Karotten (nach Lea Linster)

Ich verehre die Luxemburger Spitzenköchin Lea Linster – letzten Sonntag war ich total überrascht, als ich sie in einer kleinen Nebenrolle im „Tatort“ sah – klar, das war der Tatort mit den Kommissaren aus Saarbrücken und wo gingen sie oberlecker essen? Logisch, bei Lea, die ihnen sogar das Essen höchst selbst servierte. Guter Gag!

Hier zwei Zitate von ihr, die mir aus dem Herzen sprechen:

„Die beste Küche ist die einfache – aber aus allerbesten Zutaten.“

„Ich sage immer, man braucht keinen Luxus. Nur Qualität. Zum Beispiel eine noch ofenwarme Scheibe Brot, großzügig gebuttert und mit etwas Salz bestreut – das ist für mich Glück! Weil das so ist, ziehe ich bei weitem solch ein schönes Butterbrot einem mittelmäßigen Filetsteak vor.“

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Lea Linster, die Köchin mit Herz, hat in ihrem Buch tolle Rezepte – Grundlagen mit Basisrezepten aber auch haute cuisine – ausgetüftelte, feine Gaumenfreuden.

Gelbe Rüben-Gemüse bereite ich grundsätzlich nach einem Rezept aus diesem Kochbuch vor
– das Motto, damit sie gelingen:
„Karotten hassen Wasser und lieben Butter“

Karamellisierte Karotten – super zu einem zarten Braten!

Ich putze die Möhren und schneide sie schräg in Scheiben. Dann lasse ich die Butter in einem schweren, gusseisernen Topf schäumend heiß werden, gebe die Möhren dazu und etwas Salz und Zucker darüber. Wenn die Möhren auf beiden Seiten schön hellbraun karamellisiert sind, lasse ich sie zugedeckt gut 20 Minuten bei milder Hitze schmoren. Gern tue ich noch die ungeschälten Knoblauchzehen dazu – das gibt einen interessanten Geschmack. Zum Schluss streue ich noch etwas gehackte Petersilie und etwas Pfeffer aus der Mühle darüber. Und fertig ist’s zum Genießen.

Für 4 Personen:

600 g Möhren, 2 EL Butter, Salz, 1 Prise Zucker, 2-3 Knoblauchzehen, 3 Stängel glatte Petersilie, Pfeffer

Noch ein nettes Zitat:

„ Ich liebe Komplimente. Denn wenn die Gäste zufrieden sind, ist im Nu die ganze Arbeit und Anstrengung vergessen.“