Den Tag des Apfels feiern – mit einer Tarte Tatin

apfel_01.jpg

Die Schweiz feiert heute den Tag des Apfels und Zorra hat aufgerufen, das liebste Apfelrezept in den Blog zu stellen.

Dies tu ich gerne – mit einem Klassiker, den ich über alles liebe – den ich auch schon hier vorgestellt habe – der es aber immer wieder verdient, gebacken, gegessen und geliebt zu werden: Die Tarte Tatin

Tarte Tatin – das ist ein sehr feiner Apfelkuchen, der auf ganz besondere Art und Weise – nämlich falsch rum – gebacken wird. In die Glasform kommen zuerst die Äpfel dann der Teig und nach dem Backen wird der Kuchen gestürzt.

tartetatin.jpg

Hier das Rezept:

225 g Mehl
150 g Butter
150 g Zucker
½ TL Salz
6 kleine Äpfel (ca. 1 kg) – (für den Kuchen auf dem Foto waren es 3 riesige Äpfel)
Mehl für die Arbeitsfläche

Mehl auf Backbrett geben und in die Mitte eine Vertiefung drücken. 120 g kaltes Fett in Flöckchen auf den Mehlrand setzen. 3 gehäufte EL Zucker und Salz darüber streuen. 4 EL Eiswasser in die Mitte geben.

Alles mit einem großen Messer durchhacken, bis sich feste und feuchte Zutaten vermengt haben. Dann mit den Händen kurz durchkneten. In Folie gewickelt 1 Stunde kalt stellen.

In einer flachen Glasform (wie sie auch für Quiche genommen wird) den restlichen Zucker mit 2 EL Wasser bei mittlerer Hitze goldbraun karamellisieren lassen. DABEI BLEIBEN!!! Geht dann plötzlich von einer Sekunde auf die andere!!!

Äpfel waschen, schälen, Kerngehäuse entfernen und in Schnitze schneiden. Apfelspalten dicht an dicht auf die Karamellmasse legen. Restliches Fett in Flöckchen darauf verteilen.

Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwas größer als die Form ausrollen. Locker über die Teigrolle legen und über den Äpfeln abrollen lassen. Am Rand vorsichtig nach unten drücken.

Im vorgeheizten Backofen 225°C ca 35 Minuten backen.

Sofort auf einen Kuchenteller stürzen. Tarte Tatin etwas abkühlen lassen und lauwarm mit halbsteif geschlagener Vanillesahne servieren.

apfel_02.jpg

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.