seelenruhig

Ein bisschen Träumen

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… schließlich findet Alice sich in einem Saal mit vielen verschlossenen Türen wieder. Sie nimmt den kleinen goldenen Schlüssel, den sie auf einem Glastisch findet und probiert, welche der Türen sie damit aufsperren kann. Erst bei der zweiten Runde stößt sie auf eine nur einen halben Meter hohe Tür, und da passt er. Um hinauszusehen, muss Alice sich allerdings auf den Boden knien. Die Tür führt in einen wunderschönen Garten mit Blumenbeeten und Wasserspielen, aber Alice kann nicht einmal ihren Kopf durch die Türöffnung stecken, geschweige denn hindurchgehen.

 

 

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Nachdem Alice die winzige Tür wieder verschlossen hat, blickt sie sich weiter in dem Raum um. Auf dem Tisch entdeckt sie jetzt ein Fläschchen, von dem sie glaubt, dass es vorhin noch nicht da war. Alice trinkt ein wenig von dem Inhalt – und schrumpft plötzlich auf dreißig Zentimeter. Jetzt würde sie durch die Tür passen – aber sie kommt nicht mehr an den Schlüssel auf dem Tisch heran. Unter dem Tisch findet sie eine kleine Schachtel mit einem winzigen Kuchen, und als sie davon isst, wächst sie bis auf drei Meter. Nun ist es für sie ein Leichtes, den Schlüssel wieder zu ergreifen – aber durch die Tür passt sie jetzt noch weniger als zuvor.

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Alice im Wunderland – Lewis Carroll. Letztes Jahr gelesen und in NY in einer wunderbaren Ausstellung der Public Library über Kinderbücher erneut entdeckt.

Dieses Buch fühlt sich an, wie ein kleines Delirium.

Ich wünsche euch eine gute Woche!!

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