Frauen im Meranerland – Jede ist eine Königin

Heute ein kleiner Nachtrag: Fotoeindrücke von vier traumhaften Tagen, die wir – d.h. elf Frauen der DAV Sektion Lindau – im Meranerland verbracht haben. Unser Motto: Wandern – Baden – Wohlfühlen
Im Hotel Rössl in Rabland waren wir aufs Beste einquartiert – es fehlte uns wirklich an nichts.
Wir unternahmen wunderschöne Wanderungen, legten einen Bummeltag in Meran ein und genossen die Wellness-Oase des Hotels mit Sauna, Kräuterdampfbad, Außen- und Innenpools, Whirlpool, und abends wurde geschlemmt bei 5-Gänge-Wahlmenüs, die keinen Wunsch offen ließen…

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Wir stehen im Sprühnebel des Partschinser Wasserfalls – wundervoll!

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Elf Frauen auf dem Meraner Höhenweg – ein Erlebnis!

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Genussvolles Schlemmen …. non, je ne regrette rien…

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Nach dem Wandern: in der Chillout-Zone

Elf Frauen, bunt zusammengewürfelt – so unterschiedlich und doch so einträchtig! Wie schön und friedlich wir es hatten – unsere Lautstärke im Speisesaal mag uns von der Familie Pircher hoffentlich verziehen werden – sie ist unserer ausgelassenen Fröhlichkeit zuzuschreiben, denn in diesem Haus kann man sich einfach nur wohlfühlen!

Dieser Text von Cambra Maria Skadé aus dem Buch Töchter der Mondin (ich habe daraus schon mehrfach zitiert) kam mir hin und wieder in den Sinn und da er so gut passt, lasse ich ihn Euch hier:

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Feuerlilien – die Flora im Juni ist üppig, alles blüht – sogar die Alpenrosen färben schon jetzt die Landschaft rot

Jede ist eine Königin

Als ich den Frauen begegne, sehe ich sie ruhig und strahlend vor mir und spüre ihre Stärke. Drei Farne und drei Lilien sind
in unserer Mitte, ein Hauch von Jasminduft liegt in der Luft, jede wünscht sich was. Ich möchte im Lotussitz sitzen, meinen
Platz, meinen Stand, meine Mitte spüren und gehalten, gewiegt, gekreist werden, um mein Zentrum schwingen. Die Frauen
streichen über meinen Rücken, lassen den Oberkörper ganz leicht hin und her pendeln, nehmen Verspannungen weg.
Es sind die kleinen langsamen Bewegungen, die alles entspannen und mit Leichtigkeit fließen lassen.
Es entsteht das Gefühl, tief zu wurzeln auf meinem Sitz, aufrecht da zu sein, Himmel und Erde miteinander zu verbinden.
Eine tiefe Ruhe und Ausgeglichenheit ist in mir. Ich sehe mich als Königin, die klar und fest in ihrem Leben steht, die nichts
braucht, für die jeder Platz ihr Thron ist. Ich fühle mich in meiner Mitte und weiß, daß ich von dort aus die Geschicke
meines Lebens in Weisheit meistern werde. Die Achtung und Aufmerksamkeit, mit der mir meine Freundinnen begegnen,
empfinde ich injeder ihrer zarten Berührungen,die mich erden und immer mehr zentrieren. Sanft kreise ich um meine
Mitte, biegsam und unerschütterlich. Ganz bei mir, beginnt sich mein Raum zu weiten.

Ich durchdringe die Königinnenreiche der anderen, erfreue mich an ihrem Strahlen, sehe ihre Würde, ihre Einzigartigkeit, sehe,
wie wir unsere Leben richten, unsere Kämpfe mutig fechten, für unsere Unabhängigkeit eintreten und mit Klugheit und
Entschlußkraft Entscheidungen treffen in den Alltagswirren. Der Reichtum einer jeden an schöpferischen Ideen, die Schätze
unseres Erbes als Frauen glänzen um uns und erhellen den Augenblick,als würden wir einander unsere inneren Paläste zeigen.
Gekrönt mit unseren Fähigkeiten sitzen wir einander gegenüber, kluge Herrscherinnen, Verwalterinnen,jede mit anderen besonderen
Befähigungen, schön, aufrecht undin sich ruhend.
Je deutlicher das Bild von mir als Königin meines Lebens wird, desto mehr erfüllt mich die liebevolle Achtung und Wertschätzung für all die anderen Frauen. Jede ist eine Königin.

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