seelenruhig

Was braucht der Mensch? Stadt, Land, Fluß!?

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Alt und Neu (Brücke und Finanzministerium)

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Raum und Licht und Ordnung. Das sind Dinge, die der Mensch genauso braucht wie Brot oder einen Platz zum Schlafen.
Le Corbusier

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Bei unserer nächtlichen dreistündigen Seinefahrt sahen wir alte und neue Gebäude eng beieinander

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Beim Besuch einer Großstadt kommt mir immer wieder dieses Zitat von Le Corbusier in den Sinn. Ich mache mir viele Gedanken darüber, wie eine Großstadt auf die Menschen, die dort leben, wirkt.
Ich, die in einer ruhigen, landschaftlich herrlichen Gegend lebt, fühle mich in der hektischen Großstadt mit ihrem enormen Lärmpegel und dem schnellen Puls der Zeit, mit dem sichtbaren Stress, den die Menschen dort in ihren Gesichtszügen tragen, mit dem Zwang, Menschen in der Metro hautnah ertragen zu müssen, ausgeliefert, ohne dicken Schutzpanzer. Immer wieder muss ich mir Ruheoasen suchen – Cafés oder schöne Gärten wie der des Rodinmuseums.

Freiheitsstatue vor urbaner Architetkur

Großstadt ist spannend – das Bad in der Menge mal toll. Aber ich finde, dass der Mensch nicht für diese große Struktur geschaffen ist.

Zementwerk direkt an der Seine – Schönheit wie aus einem Science Fiction

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Großstadt ist irgendwie nicht mehr das, was es vor 20 oder 30 Jahren mal war. Das Schnuppern der weiten Welt ist in den Zeiten der Globalisierung anders geworden. Im Internetzeitalter ist der Coolness-Vorsprung von Großstädtern auf ein Nichts geschrumpft.

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Europazentrale von Microsoft

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Es ist immer wieder toll mal hinzufahren und sich eine Nase voll Abenteuer zu holen – und es ist immer wieder herrlich, nach Hause zu kommen und mein Leben hier erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit.

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Eiffelturm – immer wieder schön! Um Punkt 21 Uhr verwandelt er sich durch Lichtkust in eine „Wunderkerze“

Bis zum nächsten Mal!

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