seelenruhig

türkische Häkelblumen

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Diese überaus liebenswürdige Frau traf ich in der Türkei – im Selvetal (Kappadokien). Ausdrücklich hat sie mir die Fotoerlaubnis erteilt und hatte sichtlich Spaß daran – und an meiner Freude beim Betrachten der wunderschönen Sachen, die sie häkelt. Übrigens tragen die Türkinnen ihr Kopftuch dort nie so, wie man es hierzulande oft sieht (mit einem steifen Stoffsteg über der Stirn und darauf bedacht, kein einziges Haar herauslugen zu lassen) – sondern ganz locker und oftmals nicht einmal am Hals verkreuzt.

 

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Ich kenne mich da nicht so aus… mit Häkelnadel Nr. 21 würde sie diese feinen Blüten häkeln. Zwischendurch verhäkelt sie feine Glasperlen und natürlich habe ich ihr eine Kette (ca 1 Tag Arbeit) abgekauft.  Sie ist sommerbunt und sicher werdet Ihr sie bald mal als Accessoire eines neu genähten Outfits sehen.  Sie ist eines der wenigen Dinge, die ich mitgebracht habe.

 

Ich danke euch für eure lieben Kommentare zum gestrigen Post! Birigit, dein Gedicht „Augenblick“ ist wunderwunderschön! Danke!!

Ich drehe einen Gang zurück – gestern fand ich mich ohne meinen großen Einkaufszettel im Supermarkt wieder – so blöd!! – habe aber alles mitgebracht!  Also… entschleunigen, Pause machen, das Gesicht in die Sonne halten und Birgits „Augenblick“ rezitieren!

 

Ein Augenblick

 

Es ist wie eine andre Welt,

eingehüllt in Ruhe und in Grün,

als ob die Stille atmet.

 

Die Sonne scheint durchs Blätterdach,

lässt Wasser blinken, glitzern, spiegeln, setzt den Wellen Lichter auf, über graue Stämme huschen Sonnenspiegelkringel hell und zart, als ob die Sonne lächelt.

 

Das ist wie eine andre Welt,

eingehüllt in Ruhe und in Grün,

als ob die Stille atmet.

 

 

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