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Im Kräuterparadies oder mein Nonnenhorner Sieben-Kräutersalz

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Hochsaison für Kräuter!! Am Montag habe ich mein Kräutersalz angesetzt. Es wird hergestellt nach dem Mazerationsverfahren. Ich zeige Euch hier, wie einfach das geht.

Die verschiedenen Kräuter kann man ganz nach Geschmack zusammen mischen.
Ich sammle die Kräuter am späten Vormittag – die ätherischen Kräuter sind jetzt am wirksamsten.

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Meine Nachbarin Helga hat mir uneingeschränkt Zugriff auf den großen Liebstöckel gegeben. Danke! Der muss üppig in meiner Kräutermischung enthalten sein – damit’s schön altmodisch schmeckt!

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Eine andere, sehr kleine Nachbarin schaut mir neugierig bei der Ernte zu. Ich nehme auch noch ein wenig Zitronenmelisse mit.

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Bei mir im Garten schneide ich viel Rosmarin, Thymian und Estragon. Ausserdem noch Salbei.

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Alles muss nun unter dem Wiegemesser fein zerkleinert werden.

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Omas alte Waage zeigt’s: Kräuter wiegen wenig – man braucht richtig viel davon! Ach ja: eigens dafür eingefrorenen Bärlauch gebe ich auch noch hinzu. Die Kräuter wiegen und die doppelte Menge Meersalz dazufügen, gut vermischen, in ein Glas mit Schraubdeckel geben, fest reindrücken und mindestens sechs Monate im Kühlschrank lagern, in dieser Zeit findet die Mazeration statt.

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Dieses Glas steht nun im Kühlschrank und Ende November geht es dann so weiter:

Nach der Lagerung herausnehmen, auf ein Blech verteilen und in der Backröhre bei 60 bis 80 Grade trocknen, es wird steinhart, dann in einer Mühle mahlen (Getreidemühle), dann das Pulver wieder luftdicht im Glas lagern.

Wer weiß – einige Feinschmecker bekommen vielleicht ein kleines Gläschen unter den Weihnachtsbaum gelegt?!

Danke Horst für das Rezept – Grüße nach Nürnberg!

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